Dannreuther. 237
ä——ũ—ö—————Oder, wo er insbeſondere von dem weltberuͤhmten Heinr. Coe-teius zwey Jahre profttirte. 1709 diſputirte er zu Altdorf pro Li-centia de idre principibus ſacro, erhielte 17 10 die Advocatur,wurde 1711 Doctor, 1712 Syndicus, dann 1214 Conſulent-ſeit welcher Zeit er letztere Dignitaͤt mit den groͤſten Verdienſtenum die Republik bekleidet, und von 1746 an der vorderſte imCollegio iſt. Wir wuͤnſchen, daß er in dieſer Stelle ein Jubi-luͤum erlebe.
Dannreuther(Johann Friedrich) des vorigen Sohn,ein gelehrter und verdienter, aber leider fruͤhzeitig verſtorbenerICtus, war gebohren zu Nurnberg den 18 Jan. 1718. Er fre-auentirte das Gymnaſium, und genoß nach dieſem den UnterrichtHerrn Starkens, gegenwartigen Predigers bey St. Jacob, in-Lela Herrn Hoffmanns, der nachgehends Prof. Mathem. zu
rlangen wurde; ſein Herr Vatter aber tractirte mit ihm dieFundamenta Juris. Im Jahr 1735 hatte er ſchon ſo weit zuge-nommen, daß er nach Ma urg gehen konnte, woſelbſt er Wol-ſen, Cramern und Hartmann hoͤrte. 1737 gieng er nach Halleund profitirte vom Heineccio, Boͤhmern, Ludwig, Carrach,Knorren und Schmeizel. 1738 gieng er nach Haus und 1739nach Altdorf, wo er noch verſchiedene Collegia bey Rinken, Be-cken, Deinlein und Heumann hielte, bis er 1741 zur Erhaltungder Doctor⸗Wuͤrde aͤe Nemeli Norica daſelbſt diſputirte, welcheDisputation nicht nur 13 Boͤgen ſtark iſt, und von des HerrnVerfaſſers groſſem Fleis und beſonderer Geſchicklichkeit zeuget,ſondern auch einen vollkommenen Commentarium ſonder glei-chen in ſeiner Art abgibt. In dieſem Jahr nun wurde er noch Ad-vocat in Nurnberg, 1744 Syndicus, und ſtarb zum Bedauern derganzen Stadt 1749 in der Nacht vor dem aten April, um ebendie Zeit/ da er ohne Zweifel zum Conſulenten waͤre beſtellet worden.
Danmnreuther(Chriſtoph Friedrich) des vorigen Bru-der, ein gleichfalls verdienter ICtus, der ſo gluͤcklich in die Fuß-ſtapfen ſeines Herrn Vatters tritt, war gebohren den 12 Nor.1723. Er beſuchte von 1732 bis 41 das Gymnasium/ dann die
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