Band 
Erster Theil von A - G.
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236 Dannreuther. Degen.

——-————Lĩ.——Vorleſungen der Herren Profeſſoren in Nuͤrnberg zwey Jahrlang, wobey er ſich die Anweiſung des Herrn M. Schoͤnlebensund ſeines ſeel. Herrn Bruders ſo zu Nul en machte, daß er 1743Altdorf beziehen konnte, wo er ſich drey Jahre aufgehalten, undinſonderheit die Herren JTtos Rinken, Deinlein und Heumannbeſuchet hat. 1745 verfügte er ſich nach Jena, und wählte da-ſelbſt insbeſondere Budern, Engau, Hellfeld, und Stengernzu ſeinen Lebrern, worauf er nach Beſepung der Saͤchſiſchen Uni-verſitaͤten 1748 nach gedachtem Altdorf zuruck kehrte, und pro Licen-tia de trans latione iurium ſymbolica ex uario itemque et iure Nori-eo den 5. Jun. beſagten Jahres diſputirte. Nachgehends bedienteer ſich zu Haus der Gelegenheit, ſich bey ſeinem Herrn Vatter in denRechten des Vatterlandes umzuſehen, wurde 1749 ſogleich ordent-licher Advocat und Syndicus der Republick, am Petri und Paulifle dieſes Jahres Doctor, 175 ran. Oſtern gelangte er zur Conſu-

enten⸗Stelle am Unter⸗Gericht, 175 am Stadt⸗ und Ehe⸗Gericht,wo er ſich und dem gemeinen Weſen. Nutzen und Ehre ſchafft.

Dannreuther(Friedrich Wilhelm,) ein gelehrter Do-ctor Juris und Vetter der vorigen, war gebohren in Nürnbergden 19 May 1726. Er ſtudierte, nach gelegten Gruͤnden in demGymnaſio, zu Halle und Altdorf, auf letztbemeldter Univerſitaͤtdiſputirte er 1747 unter Herrn D. Deinlein de teſtamento iratiualido, und in eben dieſem Jahr vertheidigte er ohne Beyſtandſeine ſchoͤne Inaug. Diſp. de jure retentioms fructuum beneficiieccleſiaſtici, worauf er ſogleich am Petri und Pauli Feſte dieDoctorwuͤrde angenommen. Seit 1748 iſt er auch in dem Colle-gio der Herren Advocaten in Nuͤrnberg.

Degen(Bernhard Jacob) ein gelehrter und beliebterGeiſtlicher, trat an das Licht dieſer Welt den 18 Sept. 1217 zuNuͤrnberg, woſelbſt ſein Herr Vatter, Johann Jacob, Diaco-nus und nachmaliger Senior an der Kirche zu St. Egidien war.Den Grund der Wiſſenſchafften und Sprachen legte eine vaͤtter-liche Unterweiſung bey ihm, der er ſo viel zu danken hatte, daß erdas Gymnaſium mit Nutzen beſuchen und darauf ad Lectiones val,

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