Band 
Erster Theil von A - G.
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Denk. 245

——————„ Er ſey ein ſehr ſchaͤdlicher und verſchlagner Mann, der nicht„ wenige verfuͤhrt; er ſey der vornebmſte Wiedertäufer, er habe„ Zwinglium ſehr geſchmaͤht und der wider ihn geuͤbten Tyrannen„ beſchuldigt.“ In Baſel und Worms hielte er ſich wieder zuHetzern, der auf einmal 16 Weiber hatte, und half ihm als einguter Ebräer die Propßeten, ſo die Wiederaiufer ſtark brauch-ten uͤberſetzen. Er ſtarb endlich 1528 zu Vaſel an der Peſt,nach bereuen Reue uͤber ſeine Irrthuͤmer. Oecolampadius ſollibn nemlich wieder zurecht gebracht haben; wiewol auf ſeine anHecolampadium uͤberſchriebene Revocation nicht viel zu bauen iſt.Andere geben vor, er habe ſeine Jerthümer zu Zuͤrch oͤffentlich wi-derrufen. Seine Schrifften ſind:

Griechiſche Verſe, welche in Maittaire Annal. typogr. T. II.fol. 642 ſtehen.

Alle Propheten nach hebraͤiſcher Sprache verdeutſcht. Worms.1427. fol. ſind nachgehends noch oͤffter herausgekommen.Siehe Zeltners Sendſchr. von der Wormſer⸗Bibel.

on dem Gſatz Gottes, wie das Gſatz aufgehaben ſey, und docherfuͤlt werden muß. Hanns Denk. Ohne Meldung des Jahrsund Ortes in 8. 2 und einen halben Bogen.

Von der wahren Lieb ꝛc. Hanns Denk. 1527. 8. 10 Blatter.Dieſe beyden letzten Schriften ſind nebſt noch 4 andern wiederherausgekommen unter dem Titel:

Jeiſil ches Blumen⸗Gäͤrtlein, beſtehend in 6 erbaulichen alten the-ologiſchen Tractaͤtlein. Amſterd. 1080. 12. Arnold J. c. machtdie 4 andern auch namhaft, als: 1) Ordnung Gottes und derEreaturen Werk. 2) Erklaͤrung etlicher Glaubens⸗Puncten.3) Ausfuhrung der Frage, ob Gott eine Urſache des Boſen ſey.4) Chriſtliche Ordnung eines wabrhafften Chriſten, zur Ver-antwortung der Ankunft ſeines Glaubens. Arnold meldet fer-ner, daß noch angehängt ſeye: Ein ſchrifftmaſſiger Berichtund Zeugnis von der rechten Ehriſten Taufe, Abendmal, Ge-meinſchaßt, Obrigkeit und Eheſtand; und es wuͤrden ihm auchuͤber dieſes die Schluß⸗Reden zugeſchrieben, welche gemeinig-lich zu Ende der deutſchen Theologie mit angehaͤngt ſind.

3i3 Micha