Band 
Erster Theil von A - G.
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Dietel mair. 27¹——.——verfertigte auch ſelbſt bey muͤſſigen Stunden verſchiedene derglei-chen Inſtrumenten. Nicht weniger ſtud ierte er auch noch in ſeinemAlter ungemein fleiſig; und da er in der Jugend, viele Collegiades ſeel. Muſaͤi(davon manche noch zur Stunde nicht gedrucktſind) mit ſehr klarer Schrift nachgeſchrieben hatte„ſo nahm erſich die Muͤhe, ſie bey abnehmender Schaͤrfe der Augen, allenoch einmal leſerlicher zu ſchreiben, und mit ausfuͤhrlichen Regi-ſtern zu verſehen. Er gab in Druck:

Leichpredigt auf Fr. Felicitas Eiſenin ꝛc. Altd. 1555. 4.= Hrn. Joh. Cph. Permair ꝛc. Nuͤrnb. 1667. 4.16 Hrn. Carl Kirchmairn von Reichwitz ꝛc. Nuͤrnb.1670. 4.. Hrn. Hier. Wilh. Schluͤſſelfelder, Senat. undScholarchen. 1672. 4.Hrn. Nh Jac. Stockhamer auf Diepoltsdorf,den letzten ſeines Namens und Stammes. Nuͤrnb. 1874. 4.Hrn. Ge. Fried. Behaim von Schwarzb. Septem-vir. Nuͤrnb. 1681. 4.Mohren ⸗Tauf/ ſo geſchehen in Nuͤrnberg den 24 Aug. 1681. 4.Siehe Gr. part. 3. Hirſch. min. iub. und Hirſch. dipt.

Dietelmair(Michael) des vorigen Sohn, ein gleich-falls rechtſchaffener und gelehrter Geiſtlicher, war gebohren den16 Aug. 1577. Die Anfangs⸗Gruͤnde der Wiſſenſchafften er-lernte er in der Sebalder und Spitaler Schule; in der Wocal-und Inſtrumental⸗Muſik aber hatte er zum Anfuͤhrer Caſp. We-cker/ und in der Viol di Gamba, worauf er ein Meiſter war,auch vieles darauf componirte, Gabriel Schuͤtzen. Im Audi-torio publ. zu Nurnberg beſuchte er die Herren Profeſſores, Un-glenk, Wuͤlfer und Arnold, und gieng 1693 nach Altdorf, woin der Philoſophie und Philologie ſeine Lehrer waren Eſchenbach,M. Ge. Jer. Hofmann, Zeltner, Konig, Sturm, Moller,Omeis und Roͤtenbeck. 1696 begab er ſich nach Jena, und be-ſuchte die Theologen Goetzen, Bechmann und Belthem: that

eine Reiſe uͤber Weimar nach Erfurt, Gotha, Eiſenach/ FrankKk 2 rant-