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machen laſſen, wie denn auch hiedurch und auf ſeinen Rath undVorſchub der Catalogus librorum, qui ſaec. XV. Norimbergaeimpreſſi ſunt, vom gedachten Hrn. Roͤder 1742, 4. an das Lichtgetretten iſt. Alle von Alters her in den Nuͤrnbergiſchen Kirchenaufgeſtellte adeliche Ae Ene wurden auf deſſen Beſorgungabgemahlt und in eine Sammlung gebracht, damit ſolche derVergaͤnglichkeit durch richtige Abbildung entzogen wuͤrden. DasWos Merkmal ſeiner ungemeinen Neigung zur Befoͤrderung derGelehrſamkeit iſt allerdings auch dieſes, daß er ſeine hoͤchſt zahl-reiche, koſtbahre, mit Buͤchern vom erſten Druck, LutheriſchenAvtographis, Codicibus und andern Seltenheiten angefuͤllte Bi-bliothek zum oͤffentlichen Gebrauch der Gelehrten gewidmet hat.Einige beſondere Nachrichten von dieſer Bibliotheck geben 1) No-titia egregii codicis graeci N. I. mſcti, recenſente M. C. Schoen-leben, Nor. 1738. 4. 2) C. C. Hirſchii librorum ab 2. I. us queL. ſaec. XVI typis exſcriptorum millenarii IV. Nor. 1746. etc. 4.3) I. A. M. Nagelii diſpp. de tribus codd. mſctis ebraicis, Alt.1749, und de contractu quodam iudaico emtionis et uenditio-nis, Alt. 1754. 4) J. G. von Eckharts Erklaͤrung eines altenKleinodien⸗Kaͤſtleins aus dem Ebneriſchen Kabinette. Nuͤrnbg.1725. 4. Sonſt haben noch die beruͤhmten und gelehrten Maͤn-ner, Zeltner, Schwarz, Schelhorn, Heumann zu Altdorf,Apin, Hirſch, Roͤder, Wuͤrfel, allerhand merkwuͤrdige Schriff-ten, Leben, Nachrichten und Briefe aus der Ebneriſchen Biblio-thek durch Beyhuͤlfe ihres vortreflichen Beſitzers drucken laſſen.In der Kirche ſind durch unſern Hrn. von Ebner auch allerhandchriſt⸗ruͤhmliche Anſtalten gemacht worden, die nicht nur noch dau-ren, ſondern auch allezeit zum Gedaͤchtniß ihres Urhebers dauernwerden, ob wir ſie wol hier nach unſern Schranken nicht zu erzaͤh-len faͤhig ſind. Und alſo verzehrte ſich der ſeel. Herr Loſunger zumDienſt der Religion, des Staats und der Muſen, daß er in denletzten Jahren eine heftige Abnahme des Geſichtes empfande, dieauch nicht einmal der beruͤhmte Taylor heben konnte; ia er ſchloßendlich gar die Augen, den 26 Jan. 1752, nachdem er ein ſelt-nes Alter von nicht gar 7 Jahren erreicht, 72 Jahre in oͤffentli-chen Aemtern der Republick gedient, und 44 Jahre zu Rath ge-
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