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guzen iſt. Er war dreymal vermaͤhlt, 1) mit Frl. MariaMig. Tucherin von Simmelsdorf und Winterſtein, 2) mitFrl. Anna Cathar. Welſerin von Neunhof, und 3) mit Frl. Ma-ria Jacobina Nuͤtzlin von und zu Suͤndersbuͤhl, als der noch le-benden Frau Wittwe. Von dem reichlich erfolgten Eheſeegenhat es G Ott gefallen, auſſer zwo Fraͤulen Toͤchtern nur einen ein-zigen Sohn au Leben zu laſſen, und dieſer iſt Herr Joh. CarlEbner von Eſchenbach ꝛc. des innern Raths, Burgermeiſter undSchoͤpf in Nuͤrnberg, der 1738 unter Schwarzen de archiſcutiferodiſputirt und ſich 1742 mit Frl. Magdal. Philipping Baldingerin,aus Ulm, vermaͤhlt hat. Der zweyte Sohn, Herr Joh. Wilhelm,perorirte 1740 zu Altdorf de ſtatu inclutae Reip. Norimb. ſub initiumregiminis Carolil V. vermaͤhlte ſich mit einer Frl. Suſ. Mar. Scheur-lin von Defersdorf, und ſtarb 175 als Aſſeſſor amLand⸗-und Bauern-Gericht. Der dritte Sohn, Hr. Carl Benedict, iſt etliche Tage vorſeiner ebenfals unter Schwarziſchem Vorſitz zu haltenden und ſchongedruckten Diſp. de Arnulfo, in Altdorf 1744 geſtorben. Dieuͤbrigen Kinder, insbeſondere von den zwo erſten Gemahlinnen,ſind alle in der Kindheit geſtorben. Die ſchoͤne Medaille, die aufihn gepraͤgt worden iſt, erklaͤrte noch der ſeel. Herr Koͤhler in ei—nem ſeiner letzten Muͤnzboͤgen von 1750, 13 Stuͤck; und der HerrPaſtor Roͤder ſchrieb einen treflichen Panegyricum auf ihn, derunter dem Titel, Memoria Ebneriana, h. e. uita et facta Hier.Guil. Ebneri ab Eſchenbach in Artelshofen etc. ex ſelectis ipſiuscommentariis, zu Nuͤrnberg 1753 in fol. gedruckt iſt.
Ebner(Johann Carl) des vorigen gelehrter Herr Bru-der, iſt in Nuͤrnderg den 2 Jun. 1682 gebohren worden. Er giengin dem Gymnaſio ſeiner Vatterſtadt alle Ordnungen durch, be-ſuchte auch die Hrn. Profeſſoren daſelbſt, und begab ſich 1701 zu-erſt nach Altdorf. Wie viel er in der Weltweisheit, Geſchichteund den Rechten eingeſammlet, bewies er bey Zeiten, insbeſon-dere durch eine unter Wagenſeilen 1702 ruͤhmlich verfochtene ge-lehrte Diſp. de nobilitate. Nachdem er ſich drey volle Jahre zuAltdorf aufgehalten, begab er ſich 1704 nach Holland, ſtudiertenoch uͤber ein Jahr zu Leiden, und ſahe alles, was in Doland n
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