Band 
Erster Theil von A - G.
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Ehe. Eimmart. 333

Ehe(Johann) Inſpector der Alumnorum in Altdorf, iſtden 16 Dec. 1529 zu Nuͤrnberg auf die Welt gekommen, als wo-ſelbſt ſein Vatter gleiches Namens Meſſerſchmidt und Verlegerwar. Er wanderte in 9 Jahren alle Klaſſen des Gymnaſii durch,und wurde 1648 ad Lectiones befoͤrdert, in dieſem Jahr aber auchnoch nach Altdorf geſchickt. Er zeigte bald ſeinen Fleis und liesſich oͤffters im diſputiren hoͤren: er ſtritte 1) unter F. C. Duͤrrende phyſicarum demonſtrationum natura, 165 1. 2) unter Jac.Bruno de dονννπτ⁰ν, uirtutum moralium, 1652. 3) un-ter L. F. Reinhart uͤber theſes theol. de Canonum Nicaenorumdecad. priore, 1653. Nachdem er auch 1653 unter FelwingersDecanat noch die Magiſter⸗Wuͤrde erlangt, gieng er um Mi-chaelis nach Leipzig/ und verharrete 1 und ein halbes Jahr daſelbſt.Von dar hat er Jena auf ein halbes Jahr beſucht, ferner auchFemme Wittenberg und andere benachbarte Oerter beſehen.

r war kaum 1656 in ſeinem Vatterland wieder angelangt, alsihm das erledigte Juſpectorat in Altdorf zu Theil wurde, welcheser zwar fleiſig und mit Ruhm verſehen, in demſelben vier Collegiazu Ende gebracht, aber nicht einmal 2 Jahre bekleidet hat; denner lies ſich im Merz 1558 krank nach Nuͤrnberg bringen, und iſtcaffe. den 31 Merz beſagten Jahres in ſeinem Erloͤſer ent-

affen. L.

Eimmart(Georg Chriſtoph) ein vortreflicher Aſtrono-mus, gebohren zu Regensburg den 22 Aug. 1638, legte daſelbſtin der Stadtſchule die Gruͤnde der lateiniſchen Sprache, undkam ſodann in das Gymnaſium Poeticum, wo er ſchon im 16tenJahr ſ. A. ſich in einer Diſp. als Reſpondens gar geſchickt wieſe.Zugleich wendete er bey ſeinem Vatter, der ein geſchickter Malerwar, auf das Zeichnen und Malen, dann auch bey Jac. vonSandrart auf das Radiren und Kupferſtechen ziemliche Zeit. 1654zog er nach Jena, und profitirte bey dem beruͤhmten Weigel ſogluͤcklich, daß ihm dieſer eine Diſp. aus der doctrina ſphaericaeauftrug, die er freudig annahm und mit Lob vertheidigte. Nebender Mathematik legte er ſich auch noch etliche Jahre zu Jena aufdie Jura, weil er willens war ſein Gluͤck kuͤnftighin dabey zu ſu-

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