Jaber. 70Abraham der glaubige, und Iſaac der gehorſame, in einemSingipiel aufgefuͤbret. Nüͤrnb. 1675. fol.Seneca letzte Rede. Nuürnb. 1677.Man ſehe: W, d. Netz. Amar.
Faber(Samuel) des vorigen Sohn, ein beruͤhmter undgar beliebter Schulmann und gekroͤnter Poet, war zu Altdorf(vonwannen vermuchlich ſeine Mutter, Walburg Fleiſchmaͤnnin, ge—buͤrtig geweſen,) den 3 Merz 1657 gebohren. Er legte den Grundſeiner Gelehrsamkeit in der Sebalder-Schule zu Nürnberg, vor-nemlich aber genos er den getreuen Unterricht eines Vaters. Nach-dem er die Univerſitaͤt Altdorf bezogen, wendete er anfaͤnglich ſeinemeiſte Zeit auf die Poeſie, hernach aber auch auf die Philoſophieund Tfeologie; und da ſich eine Gelegenheit zeigte, einen jungenHerrn Baron Behaim von Schwarzbach unter ſeine Aufſicht zubekommen, ſo gieng er init demſelben anfaͤnglich nach Coburg,nachgehends aber nach Wittenberg, wo er die iuriſtiſchen Collegiamit beſuchte, um ſie mit ſeinem iungen Herrn wiederholen zu koͤn-nen. Nach ſeiner Zuruͤckkunft in ſein Vatterland, gieng er,weil ſich nicht ſogleich eine Befoͤrderung fuͤr ihn ieigen wollte,nach Sulzbach, und nahm bey dem beruͤhmten Herrn Knorren vonRoſenroth Secretaͤrs⸗Dienſte an, worinnen er, wie er ſelbſt oͤff-ters geruͤhmet, noch vieles gelernet und erfahren hat. Er begabſich von dar wieder nach Nuͤrnberg, und wurde 1788 in den Blu-men⸗Orden unter dem Namen, Ferrando der andere, aufge—nommen. Er genoß hier ein Wartgeld von zo fl. inſormirte undtorrigite dabey in Druckereren, bis er 1650 zum Cenrector desEgideſchen Gymnaſi verordnet wurde. 1709 kam er zur Rector-Stehe im gedachten Grmnaſto: in beyden Klaſſen zog er vortref-liche Leute ſich aber eine auſſerordentliche Liebe und Hochachtung.zu, die auch mit einem Tod, der 1717 den 10 April erfolgte, ſichnich! geend-get hat. In lateiniſcher und deuiſcher Dichtkunſthatte er es jo weit gebracht, daß man bey nahe von ihm, wie vondem Ov. d, ſagen ronnte: que quid diceret, quiequid ſeriberet,uerlus erat. Und ohngeacluet er in ſeinem Leben viele tauſend Ge-dachie jur andere gemacht; Jo lies er ſich doch von ſeinen. Chen erbe,
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