376 Fabricius.heyrathete ſich eine Tochter, Magdalena, 1593 mit M. Jerem.Schelhammer, damals Diac. bey Egidien; und ein Sohn, M.Heinrich, wurde Diac. zu Wöhrd. Die ubrigen Kinder beyderEhen ſtarben in der Jugend. Vor vielem Bucher ſchreiben hatteder ſeel. Fabricius einen beſondern Ab ſcheu; daher ſieht man nichtsvon ihm, als folgendes: NIIroreu r Mich. Lucio et Ge. Stenglio, Auguſtanis, Wit-teberga diſceſſuris. Witt. 1761. 4.
Epicedium in obitum immaturum lo. Cremeri, Waſſertruhen-dingenſis, W'ittebergae pie defuncti. Witt. 1562. 4.
Epithalamium ſeriptum Io. Kaufmanno, celebranti nuptias cumVeronica, filia Io. XNfontani. Nor. 13 63. 4.
Fpithalamion in hon nupt. M. Mich. Rauenpuſch. Nor. 1568. f.
Epicedium Io. Lotheri, miniſtri eccleſ. Egid. Nor. ſeriptum adIoach. filium. Witt. 1568. 4.
Epithalamion de coſta Adami in honorem nuptiarum Andr. Bo-hemi. Nor. 1568. 4.
Epithalamion in nuptias M. Ge. Nauricii, Nor. et ApolloniaeCrucigerin. Witt. 1569. 4.
Carmen fun. in obitum Ioach. Halleri Senatoris. Nor. 1570. 4.
Die ganze Lehre vom Eidſchwoͤren in? Predigten. Nürnb. 1602.8. Iſt erſt nach ſeinem Tod von ſeinem Sohn mi einer Vor—rede herausgegeben worden.
Seine Bibliothek wurde von unſerm Magiſtrat erkauft undder Nuͤrnbergiſchen Stadt- Bibliothek einverleibet. Er iſt nichtzu vermiſchen mit andern Heinrich Fabriciis, deren 10. Alb. Fa-dricius in Centuria Fabriciorum p. 36. q. gedenket. Sein Lebeniſt ubrigens beſchrieben in Hirſch. dipt.
Fabricius(Johann) gleichfalls ein Theologe/ aber nichtaus der Familie des vorigen, ſondern ein Sohn M. Joh. Bapt.Ge 0 oder Schmid, und Enkel Joh. Fabrieii, Predigers bey
t. Lorenzen in Nuͤrnberg, wurde gebohren den 18 Auguſt1560 zu Fuͤrth, unter Nurnberg, als woͤſelbſt ſein Vatter Pfarrerwar. Seine Matter war Gertraud Senſin von Juterbock. Denerſten Grund ſeiner Studien legte er zu Hauſe, daruach wurde er1575