Band 
Erster Theil von A - G.
Seite
377
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Jabꝛ icius. zy

—ꝓä—Eͤͥ————19» F auf das neue Gymnaſtum nach Alidorf geſchickt. 1578lies er ſich auf der Univerſitaͤt Ingolſtadt deponiren, worauf erwieder nach Altdorf gieng, und nachdem er es in ſeinen Studienſehr weit gebracht und wegen ſeines guten Wandels uͤberaus hoͤch-geſchaͤtzt wurde, 1583 unter Nic. Taurello Magiſter wurde.Hierauf blieb er noch bey 3 Jahren zu Altdorf und laß privatimollegia, bis er ſich endlich auf Gutachten etlicher vornehmerRathsperſonen nach Nurnberg begeben, und eine Privat-Schuleangefangen, in welcher ihm vieler anſehnlicher Herren Kinder an-vertrauet worden, denen er auch etliche Jahre uͤber mit hoͤchſtemleis und aller Treue an die Hand gegangen iſt, und daneben dieTheocogie eifrigſt getrieben hat. 1587 wurde er Diaconus beyEt. Egidien; und da er ſich in Lehr und Leben vortrefflich bezeig-te, ſo bat man ihm auch zugleich 1793 die Praͤdicatur bey St.Clara anvertrauet. 1596 kam er als Diaconus zu St. Sebald,und blieb bey dieſem Amte 2 Jahre, bis er nemlich am Ende desJahrs 1593 an des vorigen Fabrici oder Schmiedels Stelle Pa-ſtor Sebaldinus wurde. Er verſahe dies Amt mit groſſer Sorg-falt, und wurde ſtark zu den Colloquiis mit den AlrdorfiſchenTheologen gezogen, woraus zu ſehen iſt, was man fuͤr ein groſſesVertrauen in ſeine Gelehrſamkeit ſetzte. Indeſſen hieng er Phi-lippo bis in den Tod an, und ſuchte ihn wider alle ſeine Haſſernachdruͤcklich zu vertheidigen, daher er auch mit dem damaligenPred.ger bey St. Lor. Joh. Schroͤder, und deſſen NachfolgerJoh. Saubert immer in Streitigkeiten verwickelt war. Dochlies er auch Lutherum nicht aus den Augen, vielmehr bemuͤhete erſich, beyde zu verbinden und einen aus den andern zu erklaren.Die Calummen uͤbrigens und Unbilligkeiten, ſo ihme widerfuh—ren, trug er mit Gedult, und ſtarb endlich den 20 Jan. 1637,nachdem er 48 Jubre in Kirchendienſten geſtanden iſt. Noch inſeinem Leben iſt eine Medaille auf ihn gepraͤget worden. Ver-herralhet war er 1) mit Kunigunda, M. Sim. Ebenmitters, ge-weſenen Rectors zu Windsheim, Wittwe, einer geb. Bogne-rin. 2) mit Suſanna, Sebald Ayrers, Handelsmannes unddes groͤſſern Raths in Nürnberg, Tochter. Von emen Sohnediejer lezten Che Johann, werden wir hernach handeln. DaßCec 3 lee