Fabricius. E———iſt in Nuͤrnberg den 31 Merz 1618 an des Tages Licht gebobrenworden. Anfangs wurde er in die Sebalder-Schule in Hrn.Rector Laͤmmermanns Information gethan, dann in die lateini-Hie Privat⸗Schule Ge. Burkharts, bis er 1630 dem gelehrienettor im Gymnaſio Job. Grafen uͤbergeben wurde, unter wel-chem er einen ruͤhmlichen Fortgang in den Studien gewacht hat.163ꝗ begab er ſich nach Jena, ſchrieb daſelbſt eine logiſche Diſp.de tribus gradibus neceſſitatis, die er unter Stahlen vertheidigte,und zog, nachdem er Leipzig und Wittenberg geſeben, nach Alt-dorf, woſelbſt er noch im Detemb. 163 Wacülartus geworden iſt.1637 hat er eine wieder ſeloſt elaborirte diſp. ethicam tribus proble-matibus conſtantem, unter Jac. Bruno gehalten, und bald dar-auf eine phyſiſche de analogia macrocoſmi et microcoſmi unter Ge.Noͤslern vertheidiget, wobey ihm der Herr Prokanzler, Ge. Rich-ter, opponiret hat. Nachdem er auch im Jun, dieſes Jab rer dieMagiſter⸗Wuͤrde erlangt, hat er ſich mit Ernſt auf die Theologiegelegt, bey Koͤnig, Althofern, Weinmannen und Hackipaneneinen fleiſigen Zuhoͤrer abgegeben, und 1638 unter dem letztern dieate Diſp. de locutionibus ſacris öfſentlich verfochten. Im Jun.beſagten Jahres hat er ſich wieder nach Jena gewendet, ſeineTheologica daſelbſt bey Maiorn, Himmeln und Glaſſen fortgeſe-tzet, und die ſchoͤne Diſp. die er hernach 1640 unter Dilherrn ge-halten, betitelt, diabolus ſimia Dei, ſ. AN ν Gentilium,mit ſonderbahrem Fleis verfertiget. Von Jena gieng es uͤberHalle nach Helmſtaͤdt, als wohin er ſchon lang verlangte, undwohin ihn Hackſpan recommendirt hat. Hier horte er Calixtumund Horneium, hielte unterschiedliche Collegia Diſputatoria un-ter ihnen, und ſetzte ſich bey denſelben in beſondere Gunſt: wieſie denn auch nachmals ihre Soͤhne nach Altdorf an ihn recommen-dirten und ihm mehrmals freundlich zugeſchrieben haben. 1641kam er gluͤcklich wieder nach Haus. 1642 wurde er gleich Diaco-nus der Kirche zu Altdorf, und 1644 nach Althofers Abzug be-kam er die theologiſche Profeſſion dazu. Er wuͤrde auch bey die-ſem Amte, wobey er Luſt und Beyfall fande, Zeülebens geblie-ben ſeyn, wo ſich nicht eine Unhelligkeit zwiſchen ihm und ſeinemCollegen, D. Weinmannen, gende date. Weinmann zaren
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