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den Helmſtadtern nicht gewogen; und da Fabricius einſtens einekurze Erklaͤrung des Artikels von der Nothwendigkeit der gutenWerke zur Seeligkeit ſeinen Zuhoͤrern dictirte, ſo widerlegte ihnWeinmann in einer Epiſtel, und hies ſeine Meynung Maiori—ſtiſch und Anabaptiſtiſch. Horneius ſchrieb zwar reſponſionem adepiſtolam Weinmanni, welche gleichfalls, wie die Weinmaͤnni-ſche, nicht gedruckt iſt: alleine der Friede war damit nicht herge-ſtellt, und Fabricius folgte deswegen 1649 dem Ruff zum Paſto-rat in der Nuͤrnbergiſchen Marien-Kirche. Er ſtunde hier bis1676, da er den 25 April unter waͤhrender Mittwochs-Predigt inder Dominicaner-Kirche vom Schlag geruͤhret wurde, die Kan-zel mit ſeinen Tertes⸗Worten, Es iſt der alte Bund, Menſch,du muſt ſterben, verlaſſen, und dann etliche Stunden hernachim Herrn ſeelig entſchlaffen iſt, mit dem Ruhm eines gelehrten,exemplariſchen, beſcheidenen, und die Streitigkeiten haſſenden The-ologens. Verheyrathet hat er ſich 1) mit Igfr. Suſanna, Mattha.Schuͤrers, des groͤſſern Raths in Nuͤrnberg Tochter und des Pro-kanzlers, D. Ge. Richters Stieftochter, 1642. 2) mit FrauenSuſanna, Conr. Buͤttners, Landſchreibers Wittwe, und D.Mich. Roͤtenbecks Tochter, 1658. Von ſeinen beyden Soͤhnen,Johann und Georg, die aus der erſten Ehe ſind, wird hernachMeldung gethan werden. Jetzt muͤſſen wir ſeiner Schrifften ge—denken, die auſſer bemeldten Diſputationen alſo betitelt ſind:
Diſſ. de imagine Dei et ſtatu primi hominis. Alt. 1647.de lapſu humani generis et ſtatu peccati. Alt. 1648.
26 bbredigten uͤber die Augſp. Conf. cum notis latinis. Nuͤrnbg.1652. 4.
Aller Gottliebenden Herzens⸗Troſt, in einer Wochenpredigt ge-zeigt aus Rom. 8, 28. Nuͤrnb. 1653. 4.
Der Engel Raphael, d. i. Haus⸗ und Reisbuch ꝛc. Nuͤrnb. 1505.12. Unter andern ſind auch verſchiedene Poeſien Herrn G. P.Harsdoͤrfers allhier befindlich. Eben dies Bächlein aber iſt1686 mit Weglaſſung des Fabriciſchen Namens und unter fol-gendem veraͤnderten Titel wieder zum Vorſchein gekommen:
Die.