Band 
Erster Theil von A - G.
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411
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Feuerlein. 411

————ü—öô————geichpr. auf Hrn. Ge. Seyfr. Koler, Septemvir ꝛc. Nuͤrnbg.1688. 4.auf Hrn. Ge. Paul Imhof, Caſtellan ꝛc. Ruͤrnbg.1549. 4.. n.„auf Hrn. Wilh. Imhof, Kirchenpfleger. Nuͤrnb.1690 4.auf Hrn. Magn. Fetzer, ICtum ꝛc. 1692. 4.auf Hrn. Joh. Jac. Haller„Septemvir ꝛc. 1693.4.Zwo Predigten, die an der Leichpred. befindlich; eine, die er ſelbſtuͤber ſeinen Leichtert Cant. 8„6. 7. gehalten; die andere, ſeineallerletzte, die er nicht mehr ablegen koͤnnen ꝛc.Siehe L von Hrn. Thom. Beck gehalten. Wetz. Gr.Hirſch. dipt.

Feuerlein(Johann Conrad) des vorigen erſter Sohn,ein beruͤhmter Theologe, iſt auf die Welt gebohren zu Ebenauden 5 Jan. 1656. Die Gruͤnde des Chriſtenthums legte bey ihmnebſt der Schule des Ortes ſein Hr. Vatter, auch die Gruͤndeder Latinitaͤt, bis im Sommer 1563 der Hr. Vatter nach Nuͤrn-berg kam, und ihn in die Sebalder Schule that von welcher er1606 in das Gymnaſium kam, und von Seinsheimer, Wied-mann und Helden daſelbſt treulich angewieſen wurde. Zwey volleJahre und druͤber beſuchte er das Auditorium publ. wo er abermaldom Helden, ferner vom Wuͤlfer und Beeren profitirte, und an-bey privatim ſich bey M. Burgern in der Mathematik und beyM. Seyppel im diſputiren uͤbe. 1674 begab er ſich nach Altdorf,wo Sturm, J. C. Durr, Koͤnig, Omeis, Roͤtenbeck, Wa-genſeill, Saudert und Reinhart ſeine Lehrer waren. 1678 kriegteer die erſte Belohnung ſeiner Gelehrſamkeit durch die vom Omei-ſen ertheilte Magiſter- Würde. Hiernaͤchſt zog er um Michaelisnach Jena, hoͤrte vornemlich Baiern in den Religions-Strei-tigkeiten, aber auch Muſaͤum, Bechmann, Muͤller und Goͤtzen;uͤbte ſich im Predigen und diſputirte mehrmal oͤffentlich. Wegender Peſt muſte er nach 2 Jahren wieder nach Hauſe: er gieng nachAltdorf, praͤſidirte daſelbſt und las privatim. 168 1 gieng er aufdie Reiſe uͤber Frankfurth und Coͤlln in Holland und Ens 0

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