Band 
Erster Theil von A - G.
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412 Feuerlein.

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hielte ſich anfangs ein viertel Jahr in deyden auf, hoͤrte Spanhei-men, Wittich, Steph. le Moyne, Beldern und Senguerden,converſirte auch mit ihnen, ſo wie mit Ant. Hulſio und dem de-ruͤhmten Gronov. Eben ſolaug blieb er auch in Amſterdam,und machte ſich die beruͤhmmeſten Maͤnner ſo wie die beſondernKoͤpfe daſelbſt, bekannt. 1782 reiſete er uͤber Roterdam nach Brielund von da zu Schiff nach Engeland. Londen Offort und Cam-bridge waren die Orte, wo er piel zu ſehen bekam: ia man hatihn in der Cathedral⸗Kirche zu Oxford, ſo wie bey der Univerſikaͤtin dem Theatro Scheldon. zum Muſicus und Organiſten machenwollen, welches Amt, daes faſt ſo viel als eine Profeſſors⸗Wuͤrdeiſt, und ihm mit gar feinen Bedingniſſen angetragen wurde, erbald auf 1 Jahr angenommen hatte. Weil ſich aber von den Stein-kohlen in Engeland eine Schwindſucht bey ihm anſetzen wollte,ſo eilte er im Nov. wieder nach Haus, beſprach ſich noch in Frank-furth mit D. Speuern und kam den 2 Jan. 1583 gluͤcklich induͤrnberg an. Allda predigte er nur dreymal fuͤr ſeinen HerrnVatter/ ſo kriegte er die Mittag⸗ Prediger-Stelle bey den Do-minicanern, die er an eben dem Sonntag antrat, an welchem ſeinHr. Vatter bey St. Sebald den Anſtand hielte. 1684 wurde erzum Diac. bey St. Egidien beruffen, 1688 zum Diac. nach St.Sebald, 1697 zum Antiſtes wieder nach Egidien und Inſpectordes Gymnaſti daſelbſt, wo er Jabre mit Ruhm und Seegenarbeitete, bis er 1705 zum Paſtor und Superintendenten nach Noͤrd-lingen beruffen wurde, wohin er auch gieng, nachdem er vor—her noch von der regierenden Evangeliſchen Graͤfn von Zinzendorfzur Viſitation und Beſſerung der Kirchen und Schulen in derGrafſchafft Ortenburg nebſt dem Regensburger Superintendenten,Hn. Serpilio, gebraucht worden iſt. Er hat auch in ſeinem neuenAmte zu Noͤrdlingen groſſe Erbauung und viel Gutes geſtifftet,insbeſondere da er um ſo viel mehr Gelegenheit dazu uͤberkam, weiler noch dabey Conſiſtorꝛal⸗Aſſeſſor und Inſpector der lateiniſchenund deutſchen Schulen wurde. Endlich iſt er vom Schlag ge-troffen den 3 Merz 1718 in ſeinem groſſen Stuffen-Jahr zu Noͤrd-lingen ſeelig verſchieden, und hinterltes eine Wittwe, Fr. UrſulaBuͤrbara, gus der altadelichen Familie der Roggenbach von aufau