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Von der lieblichen Huͤndin. Nuͤͤrnb. 1513. 4.Funebria Pruckneriana. 1514. 8.Leichen⸗Predigt über Phil. 1, 21. qq.Nachzuſchlagen iſt oberwaͤhnte Bild. Zeltner de uita Kauf-manni, patris. Act. Franc. 16 Samml. p. 286.
KNatzauer(Chriſtoph Stephan) ein gelebrter Geiſtlicher,iſt gebohren worden den 26 Aug. 1571. Sein Hr. Vatter, Jo-hann Hector, war damals Pfarrer in Heroldsberg, nachmal aberDiac. bey St. Egidien in Nurnberg. Da er nun in die Stadegekommen, hat er dieſen ſeinen Sohn in die Schule zu St.Sebald gethan, nach einem Jahre aber in die Schule zu St.Lorenzen, wo er den Grund ſeiner Studien unter der getreuenAnweiſung Hrn, Rect. und Prof. Fuchſens geleget hat. 1708wurde er ad lectiones publicas promopiret, und 1709 gienge ernach Altdorf. Pe dem erſten Jahre ſeines Aufenthaltes daſelbſtwar er bey Hrn. Prof. Roͤtenbecken im Hauſe, unter deſſen klugerAnfuͤhrung, wie auch Hrn. Prof. Schwarzens, er einen ſtattli-chen Grund in der Oratorie, Philoſophie und Philologie legte.1713 elaborirte er ſeine Inagugural⸗Düißp. de tuba ſtentorea, dieer unter dem Hrn. Prof. Müller rertheidigte und ſomit am Petriund Pauli Feſte die Magiſter⸗ Wurde erbielſe. Nach etlichenMonaten hielte er mit Erlaubniß der philoſophtichen Facultateine Diſp. als Praͤſes; bey Hrn. D. Sonntag, Baier und Zelt-ner aber hat er ſich in der Theologie und den heiligen Spra-chen wohl geuͤbet. Den 7 Febr. 1714 machte er ſich auf dieReiſe nach Jena. Als er ſich daſelbſt ſo wie in Leipzig umge-ſehen, begab er ſich nach Wittenberg, wohnte bey Hrn. D.Klauſing, erlangte nicht nur gar bald einen Zutritt bey allenHrofeſsoren, ſondern praͤſidirte auch und erhielte die anſehnlicheWuͤrde eines Adjunckes und Aſſeſſors der philoſophiſchen Fa-cultat. Von Wittenberg aus beſuchte er Halle und ſonſt nochverſchiedene Staͤdte und fuͤrſtl. Hoͤfe. Da er aber zu dreyen ma-len von einer ſehr gefaͤhrlichen Krankheit auf das Bette gewor-fen wurde, gab ihm der Medicus den Rath, die fur ihn nichtvortheilhafte Wittenbergiſche Luft zu veraͤndern; da er mahnach