Band 
Zweyter Theil von H - M.
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395
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Lang. 395

——5ð——ßißiði—i—5ß—ð5 i585——genſeilen und hielte unter ihm 1685 die ſelbſt verfertigte vortrefli-che Diſp. de charactere primaeuo bibliorum. 1687 erhielte ernebſt dem Poeten⸗Kranz die wohlverdiente Magiſter-Wuürde,nachdem er eine Inauqural-Arbeit de ueritate rei unter Mol-lers Beyſtand verfochten hat. In der Theologie waren Sau—bert und Fabricius ſeine Lehrer, und unter dem erſten hat er1687, da er bereits Magiſter war, zwo abermal ſelbſt ausge-arbeitete Abhandlungen, eine, welche aphorismos theolog. exPraeſilis praelect. congeſtos enthielte, und die andere de dei—tate J. C. ex eo, quod a lohanne* cognominatur, con -tra hacreticorum ſtrophas demonſtrata, vertheidiget. Dieſeswar zu ſeinem ohnedem ſchon ſeltnen Fleiſe noch nicht genug,ſondern er praͤſidirte auch noch 1687 in Altdorf und gieng ſo-dann 188 nach Jena. Hieſelbſt kam er in das Haus zu demberühmten D. Baiern, hoͤrte deſſen ſowol als Goͤtzens undDanzens Vorleſungen, praͤſidirte etlichemal, croͤfnete mit vielemBeyfall philoſophiſche Collegia, wurde 1690 Adjunct, diſputirte.pro loco, und hielte auch noch 16t unter Baiern die ßteDiſp. in dem Exam. theol. Enthuſ. ſ. Quackerorum. Nach-dem er ſich auch im Predigen geuͤbt und gezeiget, gieng er 169 fnach Hauſe zuruͤck, und wurde 1692 von dem Pfalzgrafen zuSulzbach, Chriſtian Auguſt, zum Pfarrer in Vohenstrauß be-ſtellet. 1694 bat er auf der neuen Univerſität zu Halle die Li-centiaten⸗Wuͤrde in der Theologie angenommen, und zu derenErhaltung unter ſeinem vormaligen Lehrer, D. Baiern, de effi-cacia uerbi et ſacramentorum per homines malos adminiſtra-torum, inauguraliter diſputiret, auch eine Licentiaten⸗Predigt ab-geleget. Weil er ſich zu einem academiſchen Amte geſchickt be-fande, und bereits ſchon in Jena treflich dazu habilitirt hatte,auch in Vohenſtrauß verſchiedene Verdrießlichkeiten wegen derParitaͤt mit den Katholiſchen erfahren mußte, bewarb er ſich1697 um die durch Fabricii Abzug nach Helmſtaͤdt erledigtethevlogiſche Profeßion in Altdorf, und erhielte dieſelbige nichtnur, ſondern iſt auch daſelbſt den 29ſten Jun. 1657, nach ein-geholier Erlaubniß von der theologiſchen Facultaͤt zu Halle, zumDocior der Heil. Schrifft gemacht worden, nachdem er ſchon

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