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412 Qautenſack.ſack der juͤngere, mit ihm confundirt worden ſeye, wegen desletztern aber Val. Weigel nur aus ſeinen Schrifften gelernet,und ſich dadurch in ſeiner bekannten Enthuſiaſterey beſtaͤrkethabe. Von ſeinen Kindern ſind bekannt: 1) Paul, der einMuſicus und Organiſte bey St. Sebald in Nurnberg gewe-ſen iſt, von dem ein Sohn, oder wie Zeltner glaubt, ein Enkel,M. Paul Lautenſack, znerſt Schul⸗Rector in Altdorf, ſodannDiaconus in Nuͤrnberg bey St. Egidien und Sebald geweseniſt, von welchem ſiehe Zeltn. Crypto. Soc. Alt. p. 369 ſq. undeine etwas verbeſſerte Nachricht in klirlch. dipt. Sebald. p. 110.2) Johann, ein Maler und Kupferſtecher, von deſſen Kunſtauch 1572 das Bildniß ſeines Vatters in Kupfer erſchieneniſt, von deme aber Hr. Doppelmayr wenig oder nichts gewußthat; ſiehe ihn p. 161. Des allern Paul Lautenſacks Schrißlenbetreffend, iſt vor ſeinem Tode nichts heraus gekommen, Val.Weigel aber hat ſie fuͤr ſich geſammlet, und nach deſſen Todehat ſie erſt ein Anonymus, nebſt den Weigeliſchen Erklarungendaruͤber, alſo zuſammen drucken laſſen: aOffenbahrung JEſu Chriſti, d. i. ein Beweis durch den Titeluͤber das Creutz Chriſti und die 3 Alphabeth, wie auch etli-che wunderbare digmen, welcher geſtalt der einige G Ott aufunterſchiedliche Art und endlich ohne einige Figur, wahrhaff-tig und vollkoͤnnnlich in der Perſon J. C. ſich geofenbarethabe, durch den gottſeeligen Paul Lautenſack. Frankf. amben. 1619. 4. Vom Lautenſack ſind hierinnen befind-lich:
1) Tractat von ihm geſchrieben und hinterlaſſen 1545, dereine explicatio apocalypſeos ſevn ſoll.
2) Verzeichniß, was in der Erbarn Fr. Gundelfingerin Be-hauſung am Spitzenderg vor Gemaͤhl iſt angeſtellt ꝛc.Paul Lautenſack der altere, ein Maler. 1538.
e a der Offenbahrung, der einige Punct Chriſtuselbſt iſt ꝛc.
Auſſer dieſen hat Weigel noch mehr MScte vom Lautenſacke ge-habt, inobeſondere ein ſo genanntes Opus mirabile.
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