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die armen Schuͤler die Wochen nur einmal warmes Eſſen undtaͤglich aus dem Fiſco 1 Pf. zu ihrem Unterhalt bekommen,hat er groſſe Noth gelitten und ſich deswegen mit einem ver-trauten Freund, Joh. Stoͤlzel, entſchloſſen, nach Nuͤrnberg zugehen, wo er in die Spitaler⸗Schule und vom Rector Born-meiſter in die Information genommen wurde, auch allda vieleWohlthaten genoſſen, bis er nach 16 Monaten durch vieleBriefe ſeines Vatters nach Hof zuruͤck beruffen und allda inbeſſern Stand geſetzet wurde, daß er nicht allein durch gutePrivat⸗Informationen ſich wohl fort brachte, ſondern auch Col-laborator in den untern Klaſſen worden iſt. Nachdeme er da-ſelbſt valediciret, gieng er 1669 nach Altdorf, lies ſich den 25 ſtenApr. als Neuhaus Variſcus einſchreiben, mußte ſich aber auchallda in der Famulatur bey einem von Adel kümmerlich fort-bringen. Als ihm dieſer Patron geſtorben und er ſich nachStrasburg wenden wollte, wurde er nach Eſchenfelden beySulzbach zu einem andern von Adel, Hrn. von Trautenberg,zur Information ſeiner Jugend beruffen. Nach dieſem hat ihnder damalige Superintendent zu Sulzbach, Hr. Joh. Fiſcher,zu ſich in die Stadt kommen und ein Jahr lang vicariſiren laſſen,worauf ihn ein vornehmer von Adel in Weyden, Hr. Erdm.Ernſt von Pudewels, als Pfarr⸗Adjuncten nach Wildenreuthberuffen, wo er 1574 ordinirt und praͤſentirt, im folgendenJahre aber als Paſtor daſelbſt beſtattiget worden iſt. In die-ſem Jahre hat er ſich auch mit Igfr. Kunig. Boͤbaimin, ausLauf gebuͤrtig, verbeyrathet. 1582 wurde er auf die PfarreKaltenbronn translocirt und nach 2 Jahren von dem loͤblichenkandpfleg⸗Amt in Nuͤrnberg zu der Pfarre Endenberg beruſſen.1693 gelangte er zur Nuͤrnbergiſchen Pfarre Odenſoos, wo erauch zu ſterben gedachte und ſich ſeine Grabſtaͤtte ſchon auserſe-hen hatte. Alleine GOtt fügte es wieder, daß er 1704 alsStadtpfarrer nach Lauf geſendet wurde. Hier har er nicht nurſeine noch einige an Hrn. M. Andr. Rinder, damaligen Pfarrerzu Hilpoltſtein, verbeyrathete Tochter durch fruͤhzeitigen Tod mitſchwangerm Leib verlohren, ſondern iſt auch 1709 ſelbſt ein Witt-wer geworden, worauf er ſich zum andernmale mit Fr. AnnaMaria,