Lerſeher. 431
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Maria, einer gebohrnen Roſenwirthin und verwittibten Leimber-gerin, ehlich trauen laſſen, die ihn uͤberlebet hat. Nachdem erſeinem Amte treu und exemplariſch vorgeſtanden, auch von GOttdie Gnade genoſſen, go volle Jahre ſeiner Kirche zu dienen,in welcher Zeit er auch o beſondere Methoden oder Jahrgaͤn-ge erklaͤret, iſt er endlich den aaſten Merz 1724 in ſeinem Er-löſer verſtorben. Sein College und Succeſſor, Hr. Heinr.Tob. Bittner, hat ihn zu der auf den Matthias⸗Tag 1724 ge-fallenen Jubelfreude in einem Gedichte oͤffentlich Gluͤck gewun-ſchen. Er war ein guter Poet und wir haben in dem Altdor-ae und Schoͤnbergiſchen Geſangbuche folgende Lieder vonihm:So komm, o Menſch, o Suͤndenknecht! ꝛc.O Gott, gerechter GOtt, wenn ich mich will erkennen ꝛc.Nun ſo trett ich an mit Freuden ꝛc.Kein Chriſte lebet ohne Plagen ic.Willkommen offt gewuͤnſchter Tod ꝛc.Auſſer dieſen Liedern iſt noch gedruckt von ihm vorhanden:
Andaͤchtige Wiederholung einiger ſeiner in Lauf unter goͤttlicher
Gnade verrichteten Wochen- Arbeiten. Nuͤrnb. 3. Sind
Reimzeilen zu Lehrarten des Jahres 1706, 1710, 1714.
Siehe Groſſens Jubel⸗Prieſter⸗Lexicon. Wetz. hat ibn wolangefuͤhret, ſchreibt aber, daß er ihn nicht kenne.
Letſcher oder Letzſcher(Johann) ein ITtus und Con-ſulent der Republick Nuͤrnberg, ſtunde von 1479 bis 1521 da-ſelbſt in Dienſten, war von Noͤrdlingen gebuͤrtig und iſt 152tam Pfingſt⸗Montage geſtorben. Siehe Kothſch. Aus Trech-ſels Joh. Kirchhof p. 270. iſt zu erſehen, daß ein Joh. Letſcher,vermuthlich ein Sohn von ihm, eine Holzſchuherin zur Fraugehabt; und aus Bied. und Gattereri hiſtot. Holzſchuher. p. 259.n. 17. ergiebt ſich, daß ſie Helena, Sebald Holzſchuhers Toch-ter, geweſen, und dieſen Letſcher den idten Jan. 1523 gehey-rathet habe. 1519 hat auch ein Caſp. Letſcher eine Urſ. Holz-ſchuherin zur Frau genommen; ſiehe Gatterer. J. c. p. 308.
Zweyter Theil. Kkk und