Lochner. 493
—————äbü————er ſich 1) 1715 mit Igfr. Suſanna Regina, Hrn. Joh. Wuͤl-fers, Predigers bey St. Sebald in Nuͤrnberg, des MiniſteriiAntiſtes und beruͤhmten Profeſſors daſelbſt, Tochter. 20 1738mit Igfr. Marg. Holzmaͤnnm aus Fuͤrth. Aus der erſten Eheſind Rinder zu merken, 1) Hr. Joh. Carl, erſter Diaconus zuFurth und 2) Hr. Dan. Friedrich, Onolzbachiſcher Pfarrer zuMarkt Nenßlingen, ſind Zwillinge und haben auch 1935 mit ein-andel zu Alidorf die Magiſter⸗Wuͤrde erhalten; der erſte hat1740 in dem Egidiſchen Auditorio zu Nurnberg eme Lob u ede aufden ſeel. D. G. G. Zeltner gehalten, wozu der Er..es ger und
Prof. Negelein eine Einladung in fol. geschrieben. 3, Hr.
Matth. Friedrich, iſt auch zu Altdorf 1738 Magiſter geworden
und gegenwaͤrtig Nuͤrnbergiſch⸗Welſeriſcher Pfarrer zu Baͤrbach
und Neuhof. Unſer ſeel. Hr. Paſtor aber war nicht nur wil-
lens, eine Paſtoral fuͤr Studioſos l heologiae et Candidatos Mi-
niſterii, wie man ſich beym Kranken-und Sterb⸗Berte bezeigen
ſoll, heraus zu geben, ſondern lies auch wirklich drucken:
Eine Predigt am kten Adv. Sonntag 1717 gehalten, als denGrund einer Jahres-Methode, in welcher 1) ein wichtigerGlaubens⸗Artikel, 2) ein eingeſchlichener Irrthum, 3) eine er-bauliche Gewiſſens⸗Frage tractiret worden. Nuͤrnb. 1720. 4.
Der groͤſſere Catechismus Lutheri zum Nutzen der lieben Jugend,welche das erſtemal zum Heil. Abendmal gelaſſen werden ſoll,kuͤrzer zuſammen gezogen. Fuͤrth. 1726.83. Dem noch alsein Anhang beygefuͤget iſt: der ganze Grund der chriſtl. Lebrein kurzen Fragen und Antworten vorgetragen, den einfaͤltigenKmdern zum Beſten, die nicht leſen und ſchreiben koͤnnen, unddas erſtemal zum Heil. Abendmal zugelaſſen werden ſollen.
Siehe Hirſch. min. iub. Hirſch. dipt. und C. C. HirſchensNuͤrnbergiſ. Catechismus⸗Hiſtorie.
Lochner von Hummelſtein,(Johann Heinrich ein jungerund fruͤhzeitig verſtorbener Gelehrter, war ein Sohn des groſſenMedici, Mich. Friedr. Lochners, und iſt zu Nürnberg den atenSept. 1695 gebohren worden. Er lies ſich gleich in der Ju-
gend