Ludovicus. Ludwell. 7g
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ares Kam zu dem Experimental⸗Collegio Bogen-weiſe
heraus.
Die richtige Verwandlung der ſcheinbaren Zeiten einer Pendelubrin die wahren Sonnen Zeiten, fuͤr einen Anſanger der ausuͤben-den Sternwiſſenſchafft, womit zugleick. eine erſten Vorlefungenauf der Georg⸗Auguſtus hohen Schule ankuͤndet Ge. MoritzLowitz e. Hoͤxter. 17. 4.
Eudovicus(Andreas) ſiehe Ludwig.
gudwell(Wilhelm) ein unſterblich groſſer Gelehrter undCtus vom erſten Range, ſtammte aus einem adelichen Ee-ſchlechte her und iſt zu Elbingen in Preuſſen den z0ſten Nov.1589 auf dieſe Welt gebobren worden. Sein Vatter war Hr.Joh. Ludwell, eines uralt adelichen Herkommens aus Engelland,und die Mutter Fr. Sorkig, eines gleichfalls alt adetichen Ge-ſchlechts der Schöͤnanen in Preuſſen. Zuerſt wurden ihme nebſtſeinen 3 Bruͤdern, Thomas, Johann, Jacob und Zacharias,Privat⸗Praͤceptores gehalten, dis er in das Gymnaſium zu El-bingen gethan werden konnte, wo er unter den damaligen Pro-ſeſſoren die Gruͤnde der Kuͤnſte und Sprachen wohl erlernte.Von dar aus wurde er auf die Univerſitaͤt zu Koͤnigsberg inPreuſſen geſchickt. Ehe er hier noch den Anfang in der erwaͤhl-ten Rechts⸗Wiſſenſchafft machte, ſtudierte er die Philoſophieund uͤbte ſich oͤffters im Opponiren und Reſpondiren. Dieſestrieb er bey anderthalb Jahr lang, da er ſich denn zwar nachHauſe, bald aber von dannen nach Zamoſch in Pohlen, aufdie berühmte Academie daſelbſt, begab, in dreyen Jahren denherrlichſten Fortgang ſeines angefangenen Rechts⸗Studii daſelbſtmachte, hievon auch oͤffentliche Proben ablegte, und vornemlichvom Hrn. Adrian Romanus, anonicus von Wuͤrzburg, pro-fitirte. Als er 16 11 wieder nach Elbingen zuruͤck kame, und all-da eine Geſandtſchafft auf den angeſtellten Land⸗ oder Kreis⸗Tagnach Warſchau in Pohlen abgeordnet wurde, gieng er als Ge-ſandtſchaffts⸗Secretar mit dahin. 1613 den 28ſten Merz kamer nit etlichen ſeiner Aufſicht Aw aalen Edelleuten hieher Aiuu 2 t-