Band 
Zweyter Theil von H - M.
Seite
525
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Lufft. Ff—— ͤ—œ—ü 1ũ•———ͤPfarrer in Graͤfenberg wurde und die leibliche Schweſter unſersberuͤhmten Hrn. D. Guſt. Ge. Zeltners, Fr. Hel. Barb. zur Ehehatte, dem auch der Hr. D. Zeltner durch die oͤffentliche Zuſchrifftſeines breuiarii theologiae dogmaticae ſowol als des gebens HausLufft, ein Gedaͤchtniß ſeiner beſondern Liebe geſüfftet hat. Gegen-wͤrtiger Sohn, wurde in die Stadtſchule zu Gräfenberg geſchickt,das mehreſte aber in ſeinem Unterricht hat ſich ſein Vatter ſelbſtvorbehalten, der ihn zu Hauſe im Lateiniſchen und Griechiſchen mitgroſſem Fleis unterrichtete. Im raten Jahre ſeines Alters kam erin die Information nach Lichtenau zu ſeiner Mutter Bruder, Hrn.Joh. Dav. Zeltnern, Paſtorn daſelbſt, unter deſſen Anfuͤhrunger in den Humanioren und der Philoſophie beſonders zugenommen,insbeſondere aber ſeinem Hrn. Vettern dankte, daß er ihm beyZeiten die Schrifften eines der groͤſſeſten Philoſophen unſerer Zeitin die Haͤnde gab. 1723 begab er ſich denn nach Altdorf und wur-de von ſeinem andern Vetter, Hrn. D. Zeltner, ins Haus, an denTiſch und dabey in ganz beſondere Information genommen, undalles/ was er in der Philologie, den orientaliſchen Sprachen, denAlterthuͤmern, der Kirchen⸗Geſchichte und der Exegeſi, darinnen ereine ungemeine Staͤrke hatte, vor ſich brachte, kam aus dieſer un-vergleichlichen Quelle her. Er genoß aber auch anderer beruͤhmtenManner Unterweiſung mit vielem Vortheile ,, lieſe ſich oͤffters imOpponiren und Reſpondiren hoͤren, und vertheidigte 1725 unterdem Hrn. M. Leonh. Boner mit Ruhm eine Diſp. de uarietate informis animalium externis, tanquam indice exiſtentiae diuinae.1727 verwechſelte er auf Einrathen ſeines Hrn. Vetters Altdorfmit Helmſtaͤdt, gieng uͤber Jena, Halle, Wittenberg und Dres-den dahin, und war en beſtaͤndiger Zuhoͤrer des groſſen Mosheims.Nachdem aber ſeine Umſtaͤnde ihm nicht verſtatteten, ſich laͤngerals ein halbes Jahr daſelbſt zu verweilen, ſo gieng er 1728 den StenApr. in Geſellſchafft zweyer werthen Freunde, namentlich Hrn. M.Val. Roͤslers, jetzigen Diac. bey St. Lor, und Hrn. M. Joh..Albr. Vogels, nunmehrigen Diac. bey St. Sebald, nach Braun-ſchweig, Wolfenbuͤttel, Hannover, Bremen, Hamburg, Kiel,Lubeck, Roſtock, Guͤſtrau, von dar geraden Weges nach Ban,ita.