546 Maius.
erſtbemeldte Freunde bey ſeinem Abſchied von Wittenberg zuge-ſchrieben, drücken laſſen, ſondern auch noch folgendes edirt:Ta dicatum nuptiis Erasmi Schuuabii, mercat. Nor. etc.Nor. 1604. 4. NEpithalamion in nuptias Rud. N /udickeri ab Hoenſtein ete. Nor.1608. 4.Lr gAN ZA in honorem nuptiarum lo, Cph. HeiningeriSchorndorf etc. Nor. 1610. 4.Taunus) Io. Cph. Haueiſen, ſponſo ete. Nor. 1611. 4.Auf die Hochzeit ſeines Bruders, Ge. Mayers, Spital⸗Apo-theckers in Nurnberg, hat er auch, aber mit mehrern guten Freun-den, 1616 Epitholamia drucken laſſen. Aus der Bmle.
Maius(Michael) aus Nuͤrnberg, woſelbſt er noch vor
1720 moͤchte gebohren worden ſeyn. Er verlohr in der KindheitRied Vatter, kam ganz arm und verlaſſen, ohngefaͤhr 1541 nachoͤrdlingen, und wurde nicht nur von dem Rathe daſelbſt in derSchule Unterhalten, wo er von dem Reckor, M. Wolfg. Vogler,lernte, ſondern genoß auch, da er in dem Spital eine gefaͤprlicheKrankheit ausſtunde, noch groͤſſere Wohlthaten. Von dannenHa er nach Wittenberg, hatte die damaligen beruͤhmten Lehreraſelbſt zu Praͤteptoren, und wurde zuerſt Famulus bey D. Caſp.Crucigern, dem er 5 Jahre diente, ſodann aber um 1542 acade-miſcher Diener oder Pedell zu Wittenberg. Nackdem D. PaulEber von den Seriptis N ittebergae publice propoſitis den erſtenTheil herausgegeben, ſo ſetzte unſer Maus dieſe Sammlung bisauf den ten fort, und hat nicht nur alle ſeine Theile, von dematen an, mit ziemlich wohl geſchriebenen Dedicationen verſehen,emen e auch den Sten ediren wollen, welche Arbeit aber wol durcheinen Tod muß unterbrochen worden ſeyn. Am Ende des 157 1lſtenJahres hat er noch gelebt. Unſer beruͤhmter Hier. Paumgaͤrtnerwar ſein groſſer Patron und Wohlthaͤter, deme er auch gleich denerſten Theil beſagter Scriptorum, den er herausgegeben, 1856 de-dicirt hak. In Nel. Epp. T. V. a Saub. edit. p. 238 ſq. wird er an385 Beſold zu Nürnberg recommendiret und gemeldet, daß er mitTor. Andemann auf das Convent nach Regensburg gereiſetſeve,und gerne eine Pfarr⸗Stelle annehmen moͤchte: Maier