Volland.
ine geb. Lochnerin. Die erſte Unterweiſung hat er von ſeinem Hn.Vater genoſſen, der ihn hernach nach Nuͤrnberg gethan und demHn. M. Reuſchen, nachmaligen Proſeſſor zu Helmſlaͤdt, indie Lehr gegeben. Dieſer machte ihn tuͤchtig, daß er ſo wol dieVorleſungen der Profeſſoren im Egid. Auditorio beſuchen, als1715 den Altdorfiſchen Muſenſitz beziehen konnte. Es warenhier Schwarz, Muller, Koͤhler und Feuerlein ſeine dehrer in derWeltweisheit. Er diſputirte 1717 unter Schwarzen de libris pli-catilibus und hielte auch unter ſeiner Aufſicht eine Rede de Meri-tis Phil. Melanchthonis in rem literariam Norimbergenſem. Balddarauf ſtritte er inauguraliter unter Muͤllern de aqua principiorerum, ex mente Thaletis, und hat hizmit am akademiſchenFeſte die Wuͤrde eines Magiſters erhalten. Hierauf wendete erſich zur Theologie und war ein fſeiſiger Zuhoͤrer Zeltners, Baiersund fee. Mit Baiers Vorſitz diſputirte er 1718 de ſtatibusChriſti exinanitionis et exaltationis, welche Schrifft in deſſenAnalyſi et Vindic. Dictorum SS. P. II. anzutreffen iſt; unter Zelt-ners Anfuͤhrung aber brachte er 1715 eine andere Diſp. de iypopolygamiae in N. T. abolito zu Katheder. Sogleich am naͤchſtenTag darauf erſchien er als Praͤſes und fuͤhrte die in obbemeldterRede angefangene Materie de metitis Phil. Mel. in rem liter.Norimb. in einer ſchoͤnen Diſp. von acht Boͤgen, die wir oͤffterstitiren„weiter aus. Jetzt verlies er Altdorf, machte eine klei-ne Reiſe im Reiche und begab ſich ſodann in den Cirkel der Can-didaten zu Nuͤrnberg. 1721 wurde er ſeinem alten Hn. Vatterals ordinirter Vicarius zugegeben, der ihm auch 1725 eine ehli-che Gehuͤlfin antraute, Igfr. Juliana Magdalena, Hn. Joh.Reinmanns, Schwarzb. Rudolſtadtiſchen Pfarrers zu Jim,und Fr. Katharina, geb. Toplerin, Tochter. Nachdem erſeinem Pn. Vatter? Jahre treulich deygeſtanden, erhielte er1728 die Pfarre zu Kalchreuth und 1734 die Befoͤrderung nachBurgfarrenbach. Wider ſein Denken kam er 1748 als. Dia-tonus zu St. Sebald nach Nuͤrnberg, nachdem er in danachbach viele Verdrießlichkeiten gehabt und daſelbſt/ ſo wie hernachin Nuͤrnberg, gefaͤhrl. Krankheiten auszuſtehen hattee. Er un-terlag endlich und ſtarb den 24 Nov. 1752. Das fruͤhe Anſpan-nen
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