Band 
Vierter Theil von T - Z.
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140
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140 Vorſter. Urſinus.

—.— ĩry—er dem neuen Prediger im Spital zum H. Geiſt, Wenz. Linken,nebſt dem Thom. Venatorius 1527 zu einem Gehuͤlfen gegebenworden ſeyn. Er war ein guter Freund Staupitzens und hatmit D. Luthern correſpondiret, der ſeinen Tod auch ſehr bedau-erte. Von ihm und den Pröͤbſten iſt die ſchoͤne Vermahnungvor der Austheilung des H. Abendmahls an das Volk, derenwir uns in der Nuͤrnbergiſchen Kirche noch bedienen, verfaſſetworden. Uebrigens gehen ihn denn zwo folgende Schrifften an:

Die Artickel ſo Biſchoff von Bamberg die zween Broͤbſt und denPrior Auguſtiner Ordens zu Nuͤremberg, gefragt, als ſie vonihm citirt ſeyn worden, und der Broͤbſt und Priors Antwort.12 Septembris, 1524 iar, in Bamberg. 4. Es ſind noch2 andere Ausgaben, iedoch ohne Anzeige des Jahres undDruckortes, vorhanden.

Appellation und Beruffung der Proͤbſt und des Auguſftiner-Priors zu Nuͤrnberg. 1524. 4.

Man ſehe: Seck. Zeltners Leben Seb. Heydens, p. 11.not.(t) Schuuarz. progr. 157. I. C. Durrii comment. de re-lig. chriſt. in Germaniam et ſingulatim. in. Rempubl. Norimb.introducta, p. 10 ſqq.

Vorſter(Georg) der Arzneykunſt Doctor und Leibarztzu Nuͤrnberg, von dem aber dermalen weiter nichts zu finden,als daß in Hockers Heilbronniſchen Antiquitaͤten⸗Schatz p. 143 lg.eines Abtes zu Heilsbronn. Brief an ihn ſteht.

Urſinus, oder eigentlich Beer(Leonhart) ein Medicus,iſtzu Nuͤrnderg den 21 Jan. 1618 gebohren worden. Er ſtudiertezu Leipzig und iſt daſelbſt 15640 an ſeinem Geburtstage Mꝛagiſterworden. 1644 wurde er in das Collegium Gellianum aufgenom-men und erhielte hierauf 1552 den 26 May die Profeſſion derBotanik, lies ſich alſo 1653 den 27 Oct. den Doctorhut der Hei-lungswiſſenſchafft aufſetzen und gelangte 1656 den 3. Sepp

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