Band 
Vierter Theil von T - Z.
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Weiß. 20

ä— ä6ä4—————Epiſtolas II ad Dannhauer. et I ad Bebelium edidit I. H. a Seelenin Philocal. Epiſt. p. 142 ſ.”O0,.

Man ſehe: L, von L. F. Reinhart. Progr. fun. I. C. Durrii:memoriam Weinmannianam, eine Rede, welche Witte ſeinenMemoriis I heologorum, decade XIV, n. 3. einverleibet hat.Pr. und Zeltn. uit. theol. wo insbeſondere noch wegen der Wein,maͤnniſchen hinterlaſſenen MScCte nachzuſehen iſt.

Weiß(Georg) war 1522 Diaconus der Kirche bey St.Sebald in Nuͤrnberg, iſt aber in den allernaͤchſten Jahren vondieſer Stelle wieder abgekommen. Auſſer allem Zweifel iſt er derGeorg Leucius, der in unſers beruͤhmten Wilib. PirkheimersHaus und Bibliothek Zutritt hatte, wie aus den Opp. Pircheim.p. 336 zu erſehen, woſelbſt Vincenz Obſopaͤus ſagt daß er vonihm einen Codicem Epp. Baſilii et Gregorii aus der Pirkheimeri-ſchen Bibliothek gekriegt habe. Eben dieſer Leucius ſchrieb den:16 Merz 1526 aus Nuͤrnberg an den Joh. Oekolampadius einen:ſchmaͤhſůͤchtigen und dem Wil. Pirkheimer, der doch auſſer Zweifel ſein Goͤnner und Wohlthaͤter war ßſehr nachtheiligen Brief,der in den Epp. ab Eccleſiae Heluet. Reformatoribus ſcriptis etedit. a 10. Conr. Fueslino, Centur. I. p. 31 ſqq. befindlich iſt.Er giebt darinnen zu erkennen, daß er ein hartnaͤckiger Anhaͤngerdes Oekolampadius in der Lehre vom Abendmahl ſey und Pirkhei-mern von der Widerlegung des Oekolampadiſchen Buches de:uerbis coenae Domini, wie wol vergeblich abzuhalten ſich be-muͤhet habe. Er geſteht auch ſelbſt/ daß er ich die rechtſchaffenſten und gelehrteſten Leute in Nuͤrnberg durch ſeine Lehre zu Fein -den gemacht habe, ia gar daruͤber ins Gefaͤngniß gekommen ſey.Etwann iſt er alſo auch der unrichtigen kehre wegen bey angehen-der Reformation von dem obbemeldten Diaconate abgeſchaffetworden. Uebrigens ſcheint er nicht ungelehrt und im Lateiniſchenund Griechiſchen wohl bewandert geweſen zu ſeyn; wie denn auchder gelehrte Eob. Heſſus ſein guter Bekannter in Nuͤrnberg maggeweſen ſeyn/ als in desen yar 10 57 ein kurzes Einladu ge,

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