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Univerſitaͤten angewendet habe. Er reſpondirte aber unter Dil-herrn 1) 1640 de uitiis linguarum praecipuis. 2) 1642 deabſolute ultimo hominis fine. 3) wieder 1642 de primo cre-dendorum principio, und 4) 1544 uͤber Synopſin PoliticaeAriſtoteleae, welche 4 Diſpp. in Dilherri diſpp. academ. T. II. zufinden ſind. Schon 1642 iſt ihm bey beſagtem neu errichtetenoͤffentlichen Auditorio zu Nuͤrnberg die Profeſſion der Logik, Meta-phyſik und Phyſik aufgetragen worden, welche er den 27 Jan. 1643mit einer Rede de erratis politicis angetretten hat. Da er nun diefeſeine Profeſſion eine kurze Zeit mit groſſem Ruhm verſehen, wur-de ihm 1646 wider alles Vermuthen anbefohlen, den krankenPaſtor bey St. Lorenzen, Hn. Marci, im Predigen dabey zuvertretten, welches er auch mit groͤßtem Beyfall der Gemeinegethan hat. Dieſer Beyfall verurſachte ohne Zweifel, daß ernicht nur, nach dem noch in ſelbigem Jahre erfolgten Tode desHn. Marci, beſtaͤndiger Prediger ⸗Vicarius blieb, ſondernendlich auch 1652 als ordentlicher Prediger bey St. Lorenzen bey-behalten wurde. Hiezu kam noch 1666 die Aufficht uͤber dasSeminarium der Candidaten des Predigtamtes, welche er alsder erſte Inſpector uͤbernommen hat. In dieſem ſeinen Predi-ger⸗Amte, ſo er auf die 40 Jahre ruͤhmlich gefuͤhret hatte, warer fleiſig, predigte gelehrt und erbaulich und fuͤhrte dabey einenexemplariſchen Prieſter-Wandel. So ſchaffte er auch bey ſeinenProfeſſionen als ein ſcharſſinniger Philoſophe und geuͤbter Didac-ticus bey der ſtudierenden Jugend nicht geringen Nutzen. Die-ſes bewog auch den Hn. Grafen Joach. Ernſt von Oettingen, daßer ihn noch in ſeinem Vicariate 1649 zum Kirchen⸗ und Conſiſtorial-Rath beſtellte, auch gerne zur General⸗Superintendendur in ſeineLande gezogen haͤtte, woferne der Hr. Wuͤlfer nicht geglaubet,ſeinem Vatterlande am naͤchſten verbunden zu ſeyn. Auf ſeinemKrankenbette verfaßte er ein gar ſchoͤnes lateiniſches Dankſchrei-ben an E. H. Magiſtrat fuͤr die ihm ſo lange erzeigte groſſe Ge-wogenheit und entſchlief endlich im Herrn den 11 May 1685.Verehlichet hat er ſich 1644 mit Igfr. Mar. Margareth, Hn.Joh. Huͤbners, Univerſitaͤts⸗Verwandtens in Jena, Tochter,aus dem Geſchlechte der Hoen 2 Hoheneck, mit welcher 5 11
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