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dar wendete er ſich nach Livorno, gerieth auf der Ruͤckreiſe nachFlorenz in die allerhoͤchſte Lebensgefabr, daraus ihn aber GOttwunderbar errettete, und gieng ſodann nach Rom. Hier hatteer das Gluck, mit den gelebrteſten Maͤnnern, ſonderlich mit denVorſtehern der Vaticaniſchen Bibliotbek, bekannt zu werden,die ihn zu den MS Cten, auch ſelbſt zu der Heidelbergiſchen Bib-liothek, den erwuͤnſchteſten Zutritt auf die freundlichſte Att geſtat-teten. Hierauf gieng er in Geſellſchafft etlicher NuͤrnbergiſchenPatricien uͤber das Meer nach Neapel, beſahe unterwegs die vor-trefliche Veſtung Gaeta, ſo wie in Neapel das denkwuͤrdigſte nebſtdem rauchenden Veſuv, und kehrte mit ſeiner Geſellſchafft zu Landwieder nach Rom zuruͤcke, wo er noch etliche Monate verweilte,und dem Pabſt ein und andermal aufwarten durfte. In an—derer Geſellſchafft brach er nach Loretto auf, gieng nach An-cona und wollte von dar weiter, allein ein Sturm brachte ihnnach Senegalia, von wannen er zu Land auf Bologna zu, durchdie Lombardie auf Mayland, und ſo weiter nach Venedig gieng,wo er die Vermaͤhlung mit dem Meer genau beobachtete. Nun-mehr gieng die Reiſe nach Wien, und nachdem unſer Hr. Wuͤl-fer in 2 Monaten die fuͤrtrefliche kaiſerliche Bibliothek ſattſambeſehen, erhob er ſich auf Prag, Dresden, Wittenberg, Helm-ſtaͤdt, Braunſchweig, Zelle, Luͤneburg, Hamburg, Bremenund ſo fort nach Oſtfriesland, wo er die Univerſttaͤt fleiſig beſuchteund ſich mit den Profeſſoren bekannt machte. Endlich kam er nachAmſterdam hielte ſich da die meiſte Zeit auf, ſetzte ſeine Studienfort, und bewarb ſich um eine genaue Kenntniß der allda befind-lichen Secten. Er hat alle Hollaͤndiſche Univerſitaͤten und Gelehr-ten beſuchet und eilte deswegen nach Zeit von einem Jahre nachEngeiland. So gefaͤhrlich dieſe Reiſe war, ſo kam er doch gluͤcklichin Londen an, blieb etliche Monate allda, wurde mit den beruͤhm-teſten Gelehrten, als Rob. Boyle, D. Joh. Pell, D. Gale,Rob. Hoock, Theod. Haack, Heinr. Oldenburger und noch vie-len andern bekannt, beſuchte die Koͤnigliche Societaͤt der Wiſſen-ſchafften etliche malen, und beſahe den Koͤniglichen Hof nebſt demParlament. Darauf gieng er nach Oxfort, beſuchte daſelbſt flei-lig die Bodleianiſche Bibliothek und durfte durch die Erlaube e
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