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— ü ä——————————tat und iſt den 22 Jun. 1476 geſtorben. Sein Gedaͤchtnißmabliſt in der alten Egidier⸗Kirche geweſen; ſiehe deren Beſchrei-bung von Hn. Pfarrer Wuͤrfel, p. 28.
Preu(Jacob Bernhard) ein Medicus, iſt den 16Oct. 1736 zu Nürnberg gebohren worden. Der Vatter, Joh.Eph. Mart. Preu, iſt Pfragner, Lichter ⸗ und Seifen ⸗Schauerdaſelbſt, und die Mutter war Fr. Kath. Hofmännin. In derSebalder Schule, die er beſuchte, waren Seitz, Lochner undReichel ſeine Lehrer, und in Privatſtunden der ſel. Candidatauer. 174 gieng er nach Altdorf und hoͤrte bey den dreyſebenden beruͤhmten Aerzten Collegia. 175 begab er ſich nach
ena, wo er bey Daries, Succov, Wiedeburg, Walch undem Adiunct Muller in der Philoſophie„Mathematik und demStilo, bey Laltſchmid, Stock, Faſelius, und Dr. Fuchsaber in allen Theilen der Heilungskunſt profitirte. 1758 kehrteer nach Altdorf zuruͤcke, beſuchte hier ſeine alten Lehrer undwurde am akademiſchen Feſte dieſes Jahres zum Doctor derMedicin ausgeruffen, nachdem er vorher den 23 Jun. de ce-leritate ſanguinis in uaſis minimis ohne Beyſtand gut uud fer-tig geſtritten hatte.
Probſt(Peter) ein Nuͤrnbergiſcher Dichter im 16tenWochen„ war ein Zeitgenoß und Nacheiferer von Hannsachſen. Der Herr Prof. Gottſched beſitzt von ihm imMoScte ein Komoͤdienbuch, welches er aus der beruͤhmtenThomaſtuſiſchen Bibliothek zu Nürnderg nebſt andern erhan-delt und in ſeiner Geſchich te der deutſchen dramatiſchen Dicht-kunſt p. 34. q. beſchrieden hat. Es iſt ein Quartband betitelt: Einſchoͤn Buch von faſtnacht Spielen, vnd maiſtergſaͤngen durchpetter probſt zu Nurnberg gedicht anno 153. Auf demKirchhofe zu St. Johann vor Nürnberg iſt dieſes Pet. Prob-ſtens, ſeiner Ehewirthin Kunigunda, und ihrer Erben Be-os 29 5er Jahrzahl 1562.(Siehe Trechſels Joh. Kirch-o/ P. 328
Prodmann