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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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dies: er sey ein Erster, ein ursprünglicherWille 5 und dafs man ihn den abgeleitetenWillen anders darzustellen wisse, als so,sie seyen ja nur die abgeleiteten, denen esgebühre, sich unterzuordnen. Erwartetman aber , Er, der ursprüngliche, werdesich schon gelten machen gegen die Ab-kömmlinge und Nebenspröfslinge , so wärees vielleicht gerathener, dies schweigend zuerwarten, wofern nicht etwa in den Re-den eine besondere Kraft liegt, den schla-fenden zu wecken.

Etwas anderes haben wir zu wecken;das Urtheil über die Willen. Gebun-denheit des Willens verkündigt allerdings diePflicht; und heifst jeden Ruhm von Güternund von Tugenden verstummen, der ei'ho-ben ward vom Genufs, und vom Übermuthder selbstbewnfsten Thatkraft. Die Knecht-schaft Eines Willens aber , und die Herr-schaft eines andern Willens, diese bleibt derPflicht gleich fremd , es seyen Herr undKnecht nun Zwey, oder zu einem Einzigen

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