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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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verschmolzen. Was drücken und lähmenwas die Energie des Willens mindern, einenTheil davon vernichten könnte , das hättegerade soviel hinweggenommen von dem Ge-genstände derjenigen Gebundenheit, derenwahres Wesen zu erkennen wir bemühtsind. Hemmend einwirken auf die Stärkedes Willens mag physische Gewalt; diePflicht weifs wohl, dafs es ihr nicht gege-ben ist, zu zwingen. Lasse man denn hin-weg von dem Willen ganz und garseine Stärke, sein Thun , und alle Gradeseines möglichen Wirkens und Leidens imConflict mit einer gegenwirkenden Kraftund Stärke; lasse man fahren den Ge-danken an seine Wirklichkeit, die sichkönnte fühlbar machen in der Wirklich-keit : was bleibt übrig ? Sein blofses

Was, sein Bild!

Das Bild des Willens ist gebun-den, nach Art der Bilder, an das wil-lenlose Urtheil, das in dem Auffas-senden hervortritt.