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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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arithmetischen Verhältnifs 5 7 den Expo-nenten 2 hinzu: das Verhältnifs hat sich indie Gleichung 7 = 5 -f- 2 verwandelt, wo-durch die 7 zerlegt, und als Glied des Ver-hältnisses zerstört wird.

Wer sich losmachen kann von der Mei-nung, als ob die theoretischen Regeln des-jenigen Gefüges, wodurch Kunstwerke diesogenannte Einheit, eigentlich Fafslich-keit, erlangen, (Regeln, welche die Pro-duction wenig unterstützen, und selbst zurKritik nicht ausreichen,) für das Wesent-liche der Geschmackslehre zu halten seyen;wer einmal inne geworden ist, dafs das köst-liche der Schätze, welche die Küristler-phantasie besitzen mufs, um sie ord-nen zu können, nicht liegen kann in ih-rem systematischen, oder ökonomischen,Gebrauch: der wird vielleicht aus demVorhergehenden abzunehmen aufgelegt seyn,was eine Ästhetik, wie wir sie gegenwärtignoch nicht haben, eine Ästhetik als Auf-