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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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45
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nötliig hat, die Töne erklingen zu lassen,um die Verhältnisse vorzulegen; hier aberzu gleichem Zweck Begriffe von Willenmit speculativer Vorsicht werden zu bestim-men seyn, da diese Verhältnisse nur irnDenken, nicht sinnlich, vernommen werdenkönnen. Ein Beytrag wird dadurch gelie-fert seyn zu einer künftigen Poetik, sofernunter deren Elementar-Verhältnissen, dieder Willen sich wieder finden müssen. Dieübrigen Grund Verhältnisse aufzusuchen, undbeyzufügen, wird alsdann vielleicht Anderneher gelingen. Das Rhythmische, nicht derWorte, sondern der Gedankenfolge, undüberhaupt das, was die successiv dar-stellende Kunst characterisirt, dürfte zu-nächst in Frage kommen.

Auch wird sich die Ästhetik vielleichtnicht fernerhin verhehlen wollen, dafs sieihrem Schüler ähnliche, wenn schon nichtganz gleichartige, noch gleich harte,Kämpfe, anmuthet, wie die Moral dem