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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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sie als Gebote ausgesprochen werden ; esliegt an demjenigen , was wider sie auf-fähvt, und an ihrer Beharrlichkeit sich stöfstund bricht. Denn da sie, als Effecte vol-lendeten Vorstellens, sich bey jeder Erneue-rung dieses Vorstellens erneuern, und ausdenselben Bedingungen stets als Dieselbenhervortreten müssen: so geben sie die Er-scheinung einer fortdauernden, ja einer ewi-gen Autorität, welche das Wechselnde be-schäme, und es nur für eine Zeitlang dulde,um vielleicht sich selbst eine künftige Herr-schaft, desto besser zu bereiten. Hiedurchbegünstigen sie denn freylich eine Verwechs-lung, welche den Anfängern in der Specu-lation leicht verziehen werden mag, geüb-ten Denkern aber nicht begegnen sollteDie Verwechslung nämlich dessen was Dt,und. der Natur zum Grunde liegt,und, verglichen mit dem Zeitlichen, dasEwige genannt werden mufs , ohne darumnur den mindesten Anspruch an Verehrungzu besitzen (welche selbst ästhetischer Art

seyn