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erlaubt, es werde keiner weitläufigen Er-örterung der beschränkenden Eigen-schaft der Sittenlehre, bedürfen, woransich manche zu stofsen pflegen. Wo demGeschmack Willensverhälinisse vorliegen, daergiebt es sich von selbst, dafs sein Mis-fallen — entweder dauern, oder diese Wil-len beschränken mufs. Richtige Charactereaber beschränken sich selbst mit Leichtigkeit,Weil der Geschmack ihre herrschende Kraftist; und so kann, ii^ ihnen, das Gefühl,beschränkt zu werden, nicht auflcom-men. Eben so bey wahren Künstlern. Nurdas haben die übrigen Theile der Ästhetik,wenn man wäll, voraus vor der Sittenlehre,dafs sie den Unfolgsamen ganz' abweisenkönnen. Der schlechte Dichter, sagt diePoetik, soll nicht dichten. Aber hat es ei-nen Sinn, zu sagen: der schlechte Menschsoll nicht wollen?
Es liegt nicht au den Geschmacksurthei-^ er >, wenn sie als eine Macht gefühlt, wenn