62
das gleiche Urtheil mit sich; und zwar, wiezu jeder Zeit, so auch unter allen beglei-tenden Umständen, und in allen Verbin-dungen und Verflechtungen, welche das Be-sondre verschiedner Fälle für eine scheinbarallgemeine Regel herbeybringen. Seyen dieElemente eines Verhältnisses allgemeine Be-griffe : es ist sichtbar, dafs , wenn schon i mUrtheilen nur der Inhalt dieser Begriffegedacht wird, dennoch das Urtheil eine ebenso weite Sphäre haben inufs, wie die, wel-che beyden Begriffen gemein ist.
Unter der Voraussetzung aber, welchehier allenthalben angenommen ist, und wel-che sich in der Folge bestätigen wird, dafses mehrere Verhältnisse yon Willen gebe,über deren jedes ein ursprüngliches , undselbstständiges Urtheil ergeht: folgt aus denvorigen Entwickelungen mit aller Strenge,dafs man sich gänzlich des Versuchs zu ent-halten habe, die mehrern Urtheile einer Ab-straclion zu unterwerfen, wodurch ein schein-bar höheres und gemeinschaftliches Princip