behaglich finden, und bequem, darum weilsie Freylieit ist von einer innern Plage ;möchte er den Begierden entsagen, um nichtvon ihnen hin und her geworfen zu werden;möchte er den Geschmack liebgewinnen,darum, weil derselbe nicht wankelmüthig ist;und dessen Dienst erwählen, weil es eingleichförmiger Dienst ist: alles das wäre selbstBegehrung, Willkühr, — nichts Schlimmesin der That, aber etwas Gleichgültiges. Werhingegen des Beyfalls inne wurde , der je-nem Verhältnifs gebührt, wer diesem Beyfallfolgt: dessen Folgsamkeit ist selbst in Har-monie mit seinem Geschmack. Er gefällt;vielleicht nicht sich, aber uns.
Es darf hier nicht unbemerkt bleiben, dafsdem nachgewiesenen Verhältnifs eine wesent-liche Beziehung einwohnt, vermöge deren esalle übrige Ideen umschliefst, ohne sich eineeinzige bestimmt 2 uzueignen. Die Folgsam-keit soll entsprechen der Einsicht. Die Ein-sicht , was sieht sie ein ? Hier offenbartsich die Voraussetzung, es gebe noch andre
F 3