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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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82
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mend, noch ihn unterstützend? Das letzteMotiv dieser Klugheit wäre also Begehrung;die ihr entsprechende Folgsamkeit wäre esebenfalls ; und inan hätte einen sich selbstverstärkenden Willen, an welchem abermalsdie Stärke zu loben wäre.

Vielmehr, gerade darin liegt das Speci-fisch-Eigne des Verhältnisses, welchem wirdie Benennung: innere Freyheit, zugestandenhaben, dafs es zwey ganz heterogene Äufse-rungen des Vernunftwesens verknüpft , denGeschmack und die Begehrung. Die strengeVerschiedenheit beyder hält die Elementegesondert, welche eben so wenig zusammen-iliefsen, als sich von einander verlieren dür-fen, wofern nicht das Verhältnifs als sol-ches, und mit ihm sein ästhetischer Cha-racter verschwinden soll.

Der Geschmack wird in diesem Verhält-nifs Gegenstand des Geschmacks. Konntees anders seyn, wenn eine Idee entspringensollte ? Möchte jemand die innere Freyheit