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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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mit dem Schwächeren, so bliebe der B e-griff seines ersten Zustandes übrig, alsMaafsstab, mit welchem verglichen, beydemisfallen würden. Möchte das Schwä-chere gleich geworden seyn dem Stärkeren:wofern alsdann noch eins von beyden wüch-se , so erzeugte sich das Verhältnis vonneuem. Es verschwände, indem das andreGlied nachwüchse; und entstünde abermals,wenn abermals eins der Glieder anwüchse.So ins Unendliche. Blofsen Gröfsenbegriffenist gar kein Ziel geselzt; der ästhetischenVeigleichung des Gröfsern und Kleinprn ebenso wenig.

Dafs nun diese Vergleichung eine sehrviel weitere Sphäre hat, als die Betrach-tung der Willen ihr darbietet: dies kümmert«ns hier nicht. Wohl aber haben wir nach-zusehn, wie vielfach sie in der gegenwärtig.vorliegenden beschränkten Sphäre zur An-wendung komme.

Die Quantität, deren Mehr und Minderdem Urtheil Veranlassung giebt, liegt entwe-