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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
Entstehung
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131
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telbares Wollen, wenn es sicli auf ein anderes

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Vernunftwesen bezieht, kann ein Wohlwol-len seyn oder ein Übelwollen. Absichtenkönnen , eins oder das andre , aber auchkeins von beyden , in sich schliefsen. Sowerden sie gefallen oder misfallen, oder auchfür sich gleichgültig seyn: nämlich als Gesin-nungen. Diese Verschiedenheiten der Beur-theilung nun müssen hier gänzlich bey Seitegesetzt werden; wenigstens in der Abstra-cton. Denn es ist hier nicht mehr die Re-de von den innern Verhältnissen eines Ver-nunftwesens zu sich selbst; sondern blofsvon einem äufsern Verhältnifs, welches meh-rere Willen befafst. Auf die Absicht alsThat kommt es an; wäre die Absicht, alsGesinnung, zugleich Zweck, und als solcherzu loben oder zu tadeln, so werde dies fürjetzt hinweggedacht.

Die Absicht als That ntln verknüpft bey-de Willen ; und nichtsdestoweniger stiftetsie kein solches Verhältnifs, dafs dieteyden Willen als dessen Glieder anzu-

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