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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
Entstehung
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175
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res, und nicht etwa eine physische, sonderneine practische Beziehung, eine Forderung,- zu der eignen, innern Natur eines We-sens gehören soll, das, in der Welt der Er-Ascheinungen wenigstens, sich als selbststän-dig, und von Andern seines Gleichen reingesondert darstellt. Indessen, dies hängt mitmetaphysischen Irrthümern, und schon mitVorurtlieilen des gemeinen Verstandes zu-sammen ; der jedem Dinge eine Menge ur-sprünglicher Äufserliclikeiten , die ihmin wohnen sollen, Eigenschaften, Kräfte,Vermögen, u. s. w. zuzuschreihen gewohntist; und es daher ganz in der Ordnung fin-det , dafs auch Menschen gegen Menschenvon Natur eine ursprüngliche Repulsion aus-üben, A r ermöge deren ein Jeder in die Grän-zen des Seinen gewiesen wird. Das magdenn die Metaphysik begreifen, oder auf-hellen : die practische Philosophie verstehtdavon Nichts; indem sie keinen Sinn dafürhat, dafs Naturwirkungen irgend einer Art,'Venn dergleichen ja vorhanden wären, sichkönnten in die Sprache der Ideen übersetzen