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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
Entstehung
Seite
180
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mit dem eignen Willen des Vorstellenden,zusammenfafste; das vierte entstand im Zu-sammentreffen mehrerer wirklicher Willenauf einen äufseren Gegenstand; das fünfteergab sich aus der absichtlichen Tliat, wo-durch ein Wille dem andern Wohl oderWehe bereitet. Es fragt sich, ob dieserFortschritt weiter könne verfolgt werden?Und was sich alsdann zur Beurllieilung dar-bieten möchte?

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Die Voraussetzung zwcyer wirklicher Wil-len, die das Verhältnifs hervorbringen sollen,ist schon erschöpft. Ohne Absicht zusam-mentreffend, führen sie die Idee des Rechts, mit Absicht, die Idee der Billigkeit her-bey. Es würden also, des Fortschritts we-gen , mehr als zwey Willen angenommenwerden müssen. Aber es ist sehr klar, dafsunter den Mehrern je zwey, mit oder ohne,Absicht zusammentreffend, die vorigen Ver-hältnisse wiederhohlen; dafs demnach nurComplicationen dessen, was sich durch Rechtund Billigkeit schon bestimmt findet, zu er-