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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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228
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Dadurch finden wir uns hingewiesen zueiner ganz fremden Sphäre von Begriffen jin welche die Ideenlehre nicht eintreten, vonwo sie nur Hülfe begehren kann. Die Ver-waltung lernt bey der Natur; sie empfängtihr^ Regeln von den inwoimenden Eigen-schaften der Dinge. Aber diese Regeln alsGesetze zu befolgen? gebietet ihr das Wohl-wollen. Wie ^ag nun die Verbindung undVertlieilung der Sachen und der Geschafftej, 11Ä £~fren? Wie mögen die Kräfte der Per-sonen gebraucht werden ? Zwar die An-stellung der Personen kann nicht weit ab-weichen von der Stellung, die sich Jedernach seinem besondem Darstellungstriebe,nach der Richtung seiner Phantasie und sei-ner Neigung, selbst würde gewählt haben;denn eines Theils liegt die Kraft eben inder Lust und Liebe, anderntheils ist Be-günstigung dieser Lust und Liebe ein be-trächtliches Quantum von der ganzen Sum-me der Befriedigungen. Aber wie die Men-ge der Gelegenheiten sich verhalten mögezu der Menge der Wünsche? Wie viele