Sinn, das Wohlwollen zu achten, und sich,eben dieser Achtung wegen, bey einem kal-ten Herzen für gut zu halten? Die Kraft zurühmen, und im Gefühl der Schwäche mitsich zufrieden zu seyn? Recht, und Billig-keit, und die sämmtlichen abgeleiteten Ideen,alle jene und diese,* wo sind sie denn?Haben sie irgend einen besondern Sitz, undentspringen sie in der Beurtheilung EinesWillens vielmehr als eines andern? Weil sieder Zeit nicht erwähnen, widerstrebt ihnenelwa darum das Zeitliche? Weil sie dasIndividuum nicht kennen, s'ehn sie etwadarum im Gegensatz gegen die Individuali-tät? Allgegenwärtig sind die Ideen bey al-lem Wollen. Wäre kein Wollen, so wür-den sie nirgends seyn, und auf Nichts deu-ten. Es ist längst bemerkt, dafs das stär-kere Wallen sie mehr realisirt als das sch wa-chere 5 würde aber irgend ein Wollen gera-dehin als unbedeutend ihrer practischen Wei-sung entzogen, so wäre keine Gränze mehr,,wo das Bedeutende anlinge und yom Unbe-deutenden sich schiede.
zuletzt gesucht
- Noch keine Suchworte
Letzte Trefferliste
Die letzte Trefferliste besteht aus Ihrer letzten Suche, samt Filter- und Sucheinstellungen.
AnzeigenSchliessen
Buch
Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
Seite
264
JPEG-Download
verfügbare Breiten