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vollständige Äufserung der Tugend sehr ver-schieden modjficiren können. Daraus erklärtsich das Unzulängliche der Pllichtenlehren;die nur, auf abstracte Bestimmungen gewis-ser hervorragender Momente sich stützend,die Aufmerksamkeit vorläufig za den allge-meinem Betrachtungen über das Gewöhnli-che in den Verhältnissen des Lebens hinzu-leiten dienen ; die genaue Abmessung desrichtigen Handelns aber einem Jeden für je-den concreten Fall überlassen. Oder welcheSchlufskette läfst sich herabführen von derIdeenlehre bis zu dem eignen Leibe, demLeben, dem Vermögen, den Arbeiten undZeitvertreiben u. s. w., wodurch in nothwen-digen und allgemeinen Sätzen, in Regelnohne Ausnahme, nachgewiesen würde, wiein Hinsicht aller jener Dinge zu verfahrensey, damit die Vollkommenheit, das Wohl-wollen, das Recht und die Billigkeit, folg-lich auch die innere Freylieit, sich bestensrealisirt finde? das Leben allein, wie ver-schieden in seinen wechselnden Zuständen istseine Art und seine Kraft, die Vollkommen-