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So hat demnach die Tugend, indem sieihätig hervortritt, gegen innere und äufsereVerwirrung zu arbeiten. Und wie sehr ver-schieden an Werth auch der Beylrag seynmöge, den die einzelnen Wendungen der Ge-sinnung zum Ganzen der tugendhaften Sin-nesart, oder die einzelnen Bestimmungen desThuns zum Ganzen des Ausdrucks dieserSinnesart liefern: Nichts wird für ganz un-bedeutend (für ein völliges Adiaphoron) gel-ten dürfen, Alles will bemerkt und bedachtseyn , wenn die Reinheit der Gesinnungganz, die Reinheit des Ausdrucks wenig-stens nach Möglichkeit soll erhalten werden.
Natürlich genug ist das Unternehmen,hier durch eine Pflichtenlehre Hülfe zuleisten, welche das auseinander setze, ; wasbey verschiedenen Veranlassungen zu tliunund zu lassen , und mit welcher Gesinnunges zu beschliefsen sey. Allein der einzelneFall und der einzelne Mensch haben ihreEigenheiten, von denen'aus dem Vorigenzur Genüge klar seyn mufs, dafs sie die