SECHSTES CAPITEL.Schranken per Ges ellsc h aft.
Fremd kann der menschlichen Gesell-schaft die Tugend schwerlich seyn, denn sieist dem Menschen nicht fremd. Und dafssie dem Einseinen nicht allein angehöre: da-für ist gesorgt. Wer ist etwas für sich al-lein? Jn der Mitte Anderer wurde jederwas er ist ; nur mit Andrer Gunst kann erhoffen Mehr zu werden und zu tliun. Alleslockt den Menschen aus sich heraus. Ur-sprünglich ist Niemand ohne B ereil Willigkeit,sich anzuscldiefsen mit seiner Kraft, seinerZuneigung, seinen Gedanken. Nur wie erempfangen wird, — empfangen von den an-derwärts hin gerichteten Kräften, und Neigun-gen , und Gedanken, der Andern: das hatFolgen für die Sinnesart der Einzelnen, nochmehr aber für das Ganze derer, die eine