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mehr die Einheit in Gefahr. Wo jeder sichin seinen Mittelpunct drängt: da fehlt die ge-genseitige Durchdringung. Zudem kennt Je-der seine Stärke am besten; und die ihmweniger bekannte Stärke der Andern erscheintihm leicht als ein Geringeres und Schwä-cheres. Den eingebildeten Vorzug geltenmachen wollen, hebt vollends die heitereMittheilung auf. Das Cultursystem fällt aus-einander. Aber eben dieser Anblick misfällt;und die Forderung wird laut, dem zu weh-ren. Bemühungen treten ein, durch Sittenäufserlich fest zu halten, was von selbst in-nerlich fest seyn sollte. So geschieht derIdee nicht Genüge; aber die steigende Cul-tur selbst schallt sich vielleicht den vermit-telnden Gedankenkreis, worin die Einzelnendas Hülfsmittel der Anscliliefsung findenkönnen.
Endlich die Realisirung der beseeltenGesellschaft beruht auf der zwiefachen Be-dingung, erstlich, dafs irgend eine andrevon den gesellschaftlichen Ideen, wo nicht