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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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nige Unterstützung ihres Daseyns und ihrerAusbildung, deren sie bedürfen, um sich ih-rer Eltern würdig zu machen. Und durchalle Familienverhältnisse hindurch läuft derAnspruch, kein solches Vorbild aufzustelleu,dem man nicht nachahmen dürfte. Das istder Kreis der rechtlichen Betrachtungen;welchen die des Billigen sich anzuschliefsengewohnt sind; es kommen aber auch nochdie des Wohlwollens und der Vollkommen-heit hinzu, je nachdem man die Mehrernunterscheidet, oder die Persönlichkeit desGanzen als Eins auffafst; es ist eben des-halb auch die innere Freyheit in der Nähe;und endlich alles , was zur beseelten Ge^Seilschaft kann gerechnet werden. Schwe-bend zeigt die Familie der Betrachtung balddiese bald jene Seite, und möchte einenBeyfall verdienen, der zu reich ist für Ei-nen Gedanken.

Der Erhebung zu den Ideen wenigergünstig, wirken dagegen die Dienstver-hältnisse mehr ins Grofse. Sie entsprin-