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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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gehört, findet sich abgebildet in den übri-gen Gliedern; er rechnet sie zu sich selbst,als die Seinigen, er findet sich in ihnengeehrt und beschämt; und er scheint sichselbst zu vernachlässigen, wenn er sie fallenläfst, sie dem Schicksal und den falschenZungen Preis giebt. Daher wenden sichdie Glieder an einander; und dasjenige wirdes dürfen , welches nicht zuvor das andreals fremd behandelte, noch auch ihm denSpiegel der Familien-Ähnlichkeit trübte.Denn die zarte Sorge, den Angehörigennicht als ihr verunstaltetes Bild zu erschei-nen , ist die Grundlage der Familienpflich-ten; welche sich von der Idee des Rechtsherschreiben. Und d a gebührt sichs ammeistert, diese Sorge zu übernehmen, wodas Verhältnifs des Bildes zum Abgebildetenam deutlichsten hervortritt, nämlich in demVerhältnifs der Kinder zu den Eltern. Rück-wärts, möglich zu machen, dafs die Bemü-hung gelingen könne, ist die daraus ent-springende Forderung von der entgegenge-setzten Seite. Den Kindern gebührt dieje-